Landgericht München urteilt

Cathy Hummels: Klage wegen angeblicher Schleichwerbung bei Instagram wurde abgewiesen

29. April 2019 - 12:57 Uhr

Cathy Hummels war wegen unerlaubter Werbung abgemahnt worden

Weil Cathy Hummels (31) in einigen ihrer Instagram-Posts die Herstellerfirmen ihrer Outfits und Schuhe nannte und auch verlinkte, war sie vom Verband Sozialer Wettbewerb wegen "unlauterer Werbung" abgemahnt worden. Heute (29. April 2019) wurde die Klage gegen Cathy aber vom Münchner Landgericht abgewiesen.

Influencer sollten wie Printmedien behandelt werden

Cathy Hummels Instagram-Profil habe "einen für jeden ersichtlichen kommerziellen Zweck", heißt es in der Begründung des Landgerichts München. Influencer dürften auf Produkte hinweisen und sollten so behandelt werden wie Printmedien.

Cathy Hummels macht also trotz Markennennung keine Schleichwerbung. Gegen diesen Vorwurf hatte sich Cathy immer mit dem Argument gewehrt, dass sie von den Firmen, die sie genannt und verlinkt hatte, kein Geld oder sonstige Gegenleistungen erhalten habe.