RTL News>News>

Bundestagswahl 2021: Marketing-Expertin analysiert die Wahlwerbung der Parteien

"Innovation und Tatkraft sieht anders aus“

Marketing-Expertin analysiert die Wahlwerbung zur Bundestagswahl

Marketing-Expertin analysiert die Wahlwerbung zur Bundestags "Innovation und Tatkraft sieht anders aus“
03:25 min
"Innovation und Tatkraft sieht anders aus“
Marketing-Expertin analysiert die Wahlwerbung zur Bundestags

30 weitere Videos

Die perfekte Wahlwerbung - ein Drahtseilakt

Knappe sechs Wochen dauert es noch, bis wir im Rahmen der Bundestagswahl erneut zur Wahlurne gebeten werden . Schon jetzt werben die Parteien mit riesigen Plakaten und Transparenten um die Gunst der Wähler. Dabei verfolgt jede Partei einen ganz eigenen Ansatz, der auf den ersten Blick nicht immer direkt zu erkennen ist. Welche Plakate bleiben hängen? Welche sind völlig irrelevant und welche schaffen es tatsächlich, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen?

Um Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir mit Marketing-Expertin Sabrina Zebisch gesprochen, sie hat für uns die Wahlwerbung der wichtigsten Parteien analysiert – ihre Meinung gibt´s im Video!

Marketing-Expertin Zebisch: Weniger ist mehr

Wahlprogramme sind lang, ausführlich und nicht selten auch ziemlich unübersichtlich. Sie auf Plakate zu drucken, um Wahlkampf zu führen, wäre wohl ziemlich sinnlos, so Sabrina Zebisch. „Man sollte sich auf die Basics reduzieren, das gut rüberbringen, damit ich es im Vorbeilaufen mitkriegen, ohne mich nähergehend damit zu beschäftigen, das ist die Herausforderung“, erzählt uns die Expertin.

Besonders angetan ist sie übrigens vom Plakat der SPD. In gestalterischer Hinsicht gefällt es ihr sehr gut, bei der Auswahl der Farbe sei allerdings noch Luft nach oben. Wenig begeistert zeigt sie sich hingegen vom Plakat der FDP: Dort sieht man viel Text und der Slogan „Nie gab es mehr zu tun“, der einen schon beim Lesen stressen kann. „Innovation und Tatkraft sieht anders aus“, erzählt uns Zebisch. (kmü)

Wahlplakate Bundestagswahl 2021
v.l.: Die Wahlplakate der CDU, SPD, FDP und Grünen.
Andreas Schopf, rtl.de