Jetzt hat's BUMM gemacht! Hier wird die Rahmede-Talbrücke gesprengt
Und weg ist sie!
Die Rahmede-Brücke an der A45 ist Geschichte. Der marode Bau in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntagmittag in Lüdenscheid kontrolliert gesprengt worden. Die Talbrücke war fast eineinhalb Jahre gesperrt, was für massives Verkehrschaos sorgte.
Planmäßige Sprengung sorgt für Erleichterung
Um Punkt 12 Uhr brachten 150 Kilo Sprengstoff die Brückenpfeiler zum Einsturz. Das 17.000 Tonnen schwere, 450 Meter lange und bis zu 70 Meter hohe Bauwerk an der deutschlandweit wichtigen Autobahn stürzte auf ein gewaltiges Fallbett herab. Die Bebauung direkt unterhalb der Talbrücke machte die Sprengung besonders schwierig. „Es hätte nicht besser laufen können“, sagte Sprengmeister Michael Schneider dem WDR.
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und sein NRW-Amtskollege Oliver Krischer (Grüne) schauten sich das Spektakel vor Ort an.
Die Rahmede-Talbrücke ist auch ein Politikum und zum Symbol für die vielerorts marode Infrastruktur in Deutschland geworden. Laut dem Bundesverkehrsministeriums stehe ein schnellstmöglicher Neubau ganz oben auf der Prioritätenliste.


Vollsperrung seit fast 1,5 Jahren
Die Brücke war seit 17 Monaten voll gesperrt - mit gravierenden Folgen. Die wichtige Verkehrsachse Dortmund - Frankfurt war seither unterbrochen. Die auch wirtschaftlich bedeutende umliegende Region war von Stauchaos, Lärm- und Abgasbelastung, stockendem Lieferverkehr, Fachkräfte-Abwanderung und Umsatzeinbußen schwer getroffen.































