Ein Atemzug in Freiheit!
Eine Fontäne schießt aus der Nordsee in die Höhe. Bilder sollen zeigen, wie der junge Buckelwal, der tagelang in dem flachen Wasser der Ostsee-Bucht, vor der Insel Poel festsaß. Wieder frei ist. Auf dem Lastkahn ist das Tier nicht mehr zu sehen. Der spektakuläre Rettungseinsatz hat damit vorerst wohl ein gutes Ende genommen. Ein Moment, auf den das Team der privaten Rettungsinitiative lange hingearbeitet hat und der auch Wehmut mit sich bringt.
„Es ist halt zum Heulen zumute. Aber einfach, weil er da draußen ist, er schwimmt. Entgegen den Vermutungen von vielen ist er nicht wie ein Stein untergegangen und ist draußen auf dem Weg. Er muss jetzt nur noch die richtige Richtung finden."
Zuvor hatten Helfer den stark geschwächten Wal in der Wismarer Bucht aufwendig auf einen Lastkahn bugsiert und Richtung Nordsee transportiert.
Am Samstagmorgen dann die Nachricht, dass der Buckelwal nicht mehr an Bord ist. Als gerettet gilt er dennoch nicht. Nach der langen Zeit im flachen Wasser ist laut Experten unklar, ob das Tier wieder normal schwimmen und tauchen kann.
Verwendete Quelle: Schwarck Media