Neue Gerüchte um BVB-Superstar

Setzt Haaland dem irren Transfersommer nochmal die Krone auf?

Erling Haaland spielt seit Januar 2020 bei Borussia Dortmund.
Erling Haaland spielt seit Januar 2020 bei Borussia Dortmund.
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29. August 2021 - 14:08 Uhr

Unmengen an Superstar-Transfers

Der Wahnsinn hat bald ein Ende – aber er ist offenbar noch längst vorüber! So verrückt wie dieser Transfersommer war in der Geschichte des Profifußballs wahrscheinlich noch keiner. Eine Menge an absoluten Weltstars wechselte den Klub, aber in den letzten Tagen des Transferfensters könnten noch ein paar dazukommen. Und Erling Haaland könnte dem Spektakel auf dem Transfermarkt noch einen neuen Höhepunkt verschaffen.

Mbappé vor Real-Wechsel - und dann könnte es in Deutschland knallen

Lionel Messi, Sergio Ramos und Gianluigi Donnarumma zu Paris St. Germain. Cristiano Ronaldo, Raphael Varane und Jadon Sancho zu Manchester United. David Alaba zu Real Madrid. Romelu Lukaku zum FC Chelsea. Der Rekordtransfer von Jack Grealish zu Manchester City für fast 120 Millionen Euro. Die Liste der Mega-Transfers in diesem Sommer ist so lang und mit illustren Namen gespickt wie noch nie.

Doch das war es offenbar noch nicht! Zwei absolute Wahnsinnstransfers könnten noch bevorstehen. Einer davon ist sehr wahrscheinlich und der andere könnte die Folge daraus sein. Und da kommt die Bundesliga auch mal wieder ins Spiel – genauer Borussia Dortmund und Erling Haaland.

Aber der Reihe nach. Nachdem PSG bereits recht offen kommuniziert hat, dass Real Madrid unbedingt Kylian Mbappé verpflichten will und der Spieler auch ein Königlicher werden möchte, soll der Transfer offenbar bald über die Bühne gehen. Paris-Sportdirektor Leonardo hat klargemacht, dass der Verein dem französischen Superstar keine Steine in den Weg legen würde, wenn Real die Bedingungen erfüllt. Bei einem Angebot von 160 Millionen Euro war das nicht der Fall – doch Madrid bessert offenbar nach. Der spanische Top-Club, den eigentlich Schulden von etwa 600 Millionen Euro plagen, will nun 180 Millionen Euro bezahlen. Und Paris dem zustimmen.

Wird Dortmund schwach, wenn ein Angebot kommt?

Mbappé wird also der nächste Mega-Name sein, der in diesem Sommer den Verein wechselt. Doch das Geld will PSG nicht etwa auf den riesigen Kohlehaufen seines Scheichs Nasser Al-Khelaifi packen, sondern es sofort reinvestieren – und zwar in Erling Haaland. Zumindest berichten das schon mehrere Medien übereinstimmend.

Borussia Dortmund hatte seinen Superstürmer, der sein Team beim 3:2 gegen Hoffenheim am vergangenen Freitag erst wieder mal zum Sieg schoss, zwar nahezu für unverkäuflich erklärt, aber was passiert, wenn wirklich mal ein Mega-Angebot auf dem Tisch liegt? "An unserer Position hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern", betonte BVB-Sportdirektor Michael Zorc der "WAZ", dem "Kicker" sagte er: "Ich gehe davon aus, dass wir jetzt noch zwei Tage lang mit wilden Gerüchten konfrontiert werden. Unser Standpunkt ist klar, ich muss nicht ständig den Papageien spielen." Aber es gab eben noch nie etwas wirklich Überlegenswertes für ihn und die übrigen Verantwortlichen des Vereins. In den vergangenen Wochen gab es mal Gerüchte, dass Chelsea 185 Millionen Euro bieten wolle, doch wirklich passiert ist das offenbar nie.

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Haalands Chance auf Messi und Neymar als Mitspieler

PSG habe nun schon Kontakt zu Haaland-Berater Mino Raiola aufgenommen und angefragt, ob ein Wechsel im Bereich des möglichen wäre. Ob er dem Verein eine Absage erteilen würde, wo sein Schützling an der Seite von Messi und Neymar stürmen würde? Wohl eher kaum. Es wäre einen Versuch wert, könnte da eher die Marschroute sein.

Und dann würde vielleicht das große Überlegen losgehen. Mit dem Transfer von Sancho hat der BVB bereits 85 Millionen Euro eingenommen, aber gerade bei den riesigen Coronaverlusten von 72,8 Millionen Euro sind solche Summen, wie sie nun für Haaland zu erzielen sein könnten, ein großes Argument. Vor allem als börsennotierter Club mit einer Verantwortung für die Aktionäre.

Wenn PSG Mbappé ziehen lässt, hat der Verein noch zwei Tage Zeit, um zu reagieren. Am 31. August schließt das Transferfenster, nur noch so lange sind Transfers möglich. Und es würde zu diesem verrückten Sommer passen, wenn er mit einem unglaublichen Knall enden würde. (sho)