Erstes TV-Interview nach Gefängnis-Aufenthalt Live-Ticker: Boris Becker: "Das Gefängnis war gut für mich!"

ARCHIV - 29.04.2022, Großbritannien, London: Boris Becker, ehemaliger Tennis-Profi aus Deutschland, kommt zum Southwark Crown Court. Der Deutsche Tennis-Bund würde den derzeit in einem britischen Gefängnis sitzenden Ex-Tennis-Profi in Zukunft gerne wieder einbinden (zu dpa: «Tennis-Verband nach Becker-Rückkehr: «weiterhin engen Austausch»») Foto: Frank Augstein/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Boris Becker
dpa, Frank Augstein

Im April 2022 wurde Boris Becker (55) zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt – und daraufhin sofort in England in ein Gefängnis gebracht. Am 15. Dezember durfte die Ex-Tennislegende dann frühzeitig den Knast verlassen. Becker wurde nach Deutschland abgeschoben. Nun gibt der gefallene Star dem Fernsehsender Sat1 sein erstes Interview und spricht erstmals über seine Zeit hinter Gittern. Alle Infos dazu gibt’s hier im Live-Ticker.

Live-Ticker: Boris Becker spricht über seine Zeit hinter Gittern

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Boris kann sich weiteren Nachwuchs vorstellen


22.34 Uhr: Boris verrät zum Schluss, wo er sich in zehn oder 20 Jahren sieht. "Umringt von meinen Kindern", sagt er sichtlicht bewegt. Und dann das Überraschende: "Ich hoffe, es kommen noch paar dazu!" Schwenk zu Lilian. "Ich bin ein Familienmensch." Boris Stimme gerät ins Stocken. Tränen kommen in seine Augen. 

Boris' Fazit: "Ich muss arbeiten, ich bin mir dafür nicht zu schade." Und: "Ich glaube, dass ich viel gelernt habe in diesen acht Monaten und sechs Tagen und dass ich glaube ein besserer Mann bin als vorher." 
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Boris verrät seine Zukunftspläne 


22.29 Uhr: Seine nahe Zukunft siehe er gerade nicht in Deutschland, weil er hier zu wenig Privatsphäre habe, erklärt Boris. "Das ist natürlich eine Kern-Frage. Ich werde hoffentlich noch 25 gute Jahre vor mir haben. Ich kann nicht sagen, wohin ich jetzt gehe. Ich glaube, nicht Deutschland. Ich weiß nicht, ob ich in Europa bleibe, vielleicht Miami. Ich bin auch ein großer Fan von Dubai. Ich bin vorsichtig geworden mit meinen Aussagen für die Zukunft.“

Über die Weihnachtszeit wolle sich Boris nun einen genaueren Plan machen. Was klar ist: Die Zukunft verbringt er mit seiner Freundin. "Ist Lilian deine Frau Nummer drei?", will Gätjen wissen. "Lilian ist eine sehr kluge Frau. Ich höre ihr gut zu. Sie hat mir gesagt, dass ich über unser Privatleben nichts sagen darf. Sie ist die grosse Liebe meines Lebens. Ich hoffe, es hält für immer", so Boris. 
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So verbrachte Boris die ersten Tage in Freiheit


22.27 Uhr: Boris erzählt von seinen ersten Tagen in Freiheit. "Wir wollten nicht ausgehen, sondern im Privaten bleiben." Seine erste Speise in Freiheit: Sushi und Miso-Suppe. Körperlich sei es ihm nicht gut gegangen, weswegen er sogleich Ärzte aufgesucht habe. "Die haben mich eingerenkt, gespritzt und getan." 
Boris habe sich nicht extra versteckt, aber irgendwie sei es so gewesen, dass ihn niemand gesehen hat. "Jetzt ist es mir egal, ich bin ein freier Mann."

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Geheimplan: Boris landete mit Privatjet in Stuttgart


22:20 Uhr: Boris landete nach seiner Haftentlassung mit dem Privatjet in Stuttgart. Weil er seine Privatsphäre schützen wollte, habe er sich für diese deutsche Stadt entschieden. "Ich wollte nicht vor einem Trubel ankommen. Das ist mir gelungen. Es war kein Mensch am Flughafen. Beamten haben meinen Pass kontrolliert und gesagt: 'Willkommen zurück'." 

Danach sei er bei Freunden in Heidelberg untergekommen und habe erstmal ein Bier getrunken. "Glauben Sie mir, noch nie hat ein Bier so gut geschmeckt“, sagt Boris zu Gätjen.

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