„Bessy“ ist treu bis in den Tod

Trauernder Hund läuft Leichenwagen mit totem Frauchen (94) hinterher

Golden Retriever wie "Bessy" gelten als ausgesprochen treue Hunde. (Symbolbild)
Golden Retriever wie "Bessy" gelten als ausgesprochen treue Hunde. (Symbolbild)
Imago

Was für eine traurige Geschichte: Golden Retriever „Bessy“ aus Irland hat Anfang Januar sein Frauchen, Halterin Margo Magan (94), verloren. Loslassen konnte der Hund nicht – und trabte nach der Beisetzung dem Sarg samt Leichenwagen hinterher.

Hund "Bessy" bleibt Halterin nach Tod treu

Meisterin im Schwimmen, zwölffache Mutter, Top-Golferin und sogar erste weibliche Präsidentin eines Golfclubs in Irland: Margo Magan hat viel im Leben erreicht, bevor sie Anfang Januar im Alter von 94 Jahren verstarb. Die Errungenschaften der Frau aus Killashee (Irland) listet ihr Sohn Mike in einem bewegenden Eintrag bei Twitter auf. Darunter zeigt er ein Foto des Leichenwagens mit dem Sarg seiner Mutter darin. Und einem Hund, der hinterher trottet.

Es ist „Bessy“, der Golden Retriever der Verstorbenen. Und „Bessy“ folgt seinem Frauchen auch nach dessen Tod auf Schritt und Tritt. Der Tweet mit dem Foto ging viral, zahlreiche User rührte der Anblick des treuen Hundes hinter dem Fahrzeug.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.

Sohn Mike: "Bessy" ist in guten Händen

„Was für ein kraftvoller Moment, der festgehalten wurde“, schrieb eine Nutzerin unter dem Foto. „Eine bemerkenswerte Frau und ein bemerkenswerter Tweet“, kommentierte ein anderer. Mike Magan beschreibt in dem Eintrag das emotionale Verhältnis zwischen seiner Mutter und ihrem Hund: „Sie liebte ihren Hund.“ Und „Bessy“ liebte offensichtlich auch seine Halterin sehr.

Doch wie hat der Hund den schweren Verlust seines Frauchens inzwischen verkraftet? „Er ist ein bisschen verloren, aber in guten Händen zusammen mit anderen Familientieren“, schreibt Mike Magan. (jak)