Jede vierte Frau wird vom Partner geweckt

Bett-Studie: Frauen schlafen im Schnitt drei Stunden weniger als Männer

Frauen leiden unter Schlaflosigkeit.
Frauen leiden unter Schlaflosigkeit.
© Getty Images/iStockphoto, FatCamera

29. Juli 2019 - 16:21 Uhr

Männer schlafen durch, Frauen werden öfters wach

Nachts neben dem Liebsten einschlafen und morgens eingekuschelt aufwachen: Ein Traum vieler Frauen. Doch eine neue Studie behauptet jetzt, dass Frauen viel weniger Schlaf bekommen - und dies liegt zum Teil an ihren Partnern.

Folgen des Schlafmangels sind drastisch

Bei der Studie von "Bensons for Beds", die mit 2.000 britischen Paaren geführt wurde, kamen die Forscher zum Ergebnis, dass Frauen ganze drei Stunden pro Nacht weniger schlafen als Männer. Das sind fast 1100 Stunden pro Jahr oder 45 ganze Tage der Schlaflosigkeit. Dabei gab eine von vier Frauen an, dass sie durch das Schnarchen ihres Partners öfters wach wird. Ein Drittel der befragten Frauen glaubte, dass ihre Partner "besser schlafen können".

Die Folgen des Schlafmangels sind für viele der befragten Frauen sehr drastisch: So gaben 73 Prozent von ihnen an, dass sie "am Ende" seien und jede dritte Frau hat wegen der Schlaflosigkeit sogar Depressionen.

Frauen und Männer haben unterschiedliche Schlafgewohnheiten

Für Schlafexpertin Stephanie Romiszewski von "Bensons for Beds" ist die Studie hilfreich, um spezielle Schlafgewohnheiten für Frauen zu entwickeln: "Was ist mit hormonellen Veränderungen, die mit Menstruation, Schwangerschaft und Wechseljahren einhergehen? Allein die biologischen Unterschiede sind enorm."

Getrennte Schlafzimmer oder Schnarch-Blocker könnten eine radikale Lösung sein. Denn guter und ausreichender Schlaf ist nicht nur erholsam, sondern auch gesund.

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