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Wie viele Tiere leben in der Hauptstadt?

Berliner zum Zählen aufgerufen: Hase oder Wildkaninchen?

Hase oder doch Kaninchen? Berliner zum Zählen aufgerufen.
Hase oder doch Kaninchen? Berliner zum Zählen aufgerufen.
© dpa, Alexander Heinl, his fdt rho gfh lof trh

31. März 2021 - 20:46 Uhr

Feldhase ist in Deutschland gefährdet

Das Osterfest naht und passend dazu, sind alle Berliner dazu aufgerufen zu zählen. Aber nicht etwa, wie viele Ostereier in den Nestern liegen, sondern die Hauptstädter sollen Hasen und Kaninchen zählen. Mit der Aktion wollen die Initiatoren vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) und vom Naturschutzbund (NABU) herausfinden, wo wie viele der Tiere in Berlin leben.

Hase oder doch Kaninchen?

Zwischen Karfreitag und dem 18. April können die Teilnehmer ihre Beobachtungen auf der Berliner Stadtwildtiere-Webseite melden. Dort gibt es auch Tipps zur Bestimmung der Tiere. Demnach ist der Feldhase im Unterschied zum Kaninchen größer. Dazu hat er längere Ohren mit schwarzen Spitzen und längere Hinterbeine. "Die Ergebnisse helfen uns zu besser zu verstehen, wo welche Arten in welchem Siedlungsgebiet vorkommen." berichtet Sophia Kimmig vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung gegenüber RTL. "Interessanterweise scheint es da ein Muster zu geben. Im Osten ist eher der Hase zu finden und im Westen eher das Kaninchen. Das würden wir uns natürlich gern auch mal genauer anschauen."

Weil der Feldhase in Deutschland als gefährdet eingestuft wird, soll die Aktion rund um Ostern den Tieren besondere Aufmerksamkeit schenken.

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