So pflegen und schützen Sie Ihre Haut

Beauty-Hacks: Das hilft gegen Rötungen im Winter

Rötungen und ein Jucken im Ohr verbunden mit starken Schmerzen sind Anzeichen für eine Bade-Otitis.
© iStockphoto

12. November 2020 - 11:49 Uhr

So vermeiden Sie lästige Hautrötungen im Winter

Im Winter ist unsere Haut zahlreichen Belastungen ausgesetzt. Trockene Heizungsluft, weniger Bewegung an der frischen Luft und kratzige Textilien können zu lästigen Hautrötungen führen. Auch der häufige Wechsel zwischen kalter Außenluft und beheizten Innenräumen trägt zur Hautirritation bei. Die gute Nachricht? Sie können einiges tun, um unerwünschte Rötungen zu lindern!

1. Richtig pflegen

Clinique Aktivkonzentrat für Hautirritationen im Check
Auch für sensible Haut geeignet: Clinique Aktivkonzentrat.
© Clinique

Damit rote Hautflecken im Winter gar nicht erst entstehen, sollten Sie auf Prävention setzen. Dazu gehört in erster Linie die richtige Hautpflege. Während die Haut im Sommer durch vermehrtes Schwitzen viel Talg bildet, ist im Winter das genaue Gegenteil der Fall. So ist die Haut nicht nur oft gerötet, sie spannt auch und kann sich besonders trocken anfühlen. Das liegt daran, dass die oberste Hautschicht viele verhornte Zellen enthält. Beim Schwitzen werden diese verhornten Zellen durch natürliche Hautfette geschmeidig gehalten. Im Winter trocknen sie hingegen vermehrt aus, werden schuppig und in der Folge oft rötlich.

Reichhaltige Cremes, wie das Clinique Aktivkonzentrat für Hautirritationen, können diesen Rötungen entgegenwirken. Das Konzentrat lässt sich zweimal täglich anwenden. Da die Formel frei von Parfüm ist, ist das Serum auch für sensible Haut geeignet. Falls Sie zu Akne neigen, sollten Sie bei der Anwendung von fettreichen Pflegecremes vorsichtig sein, da diese Hautunreinheiten begünstigen können.

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2 . Luft befeuchten

Luftbefeuchter Nulaxy Top Fan im Check
Erinnert selbstständig daran, gereinigt zu werden: der Luftbefeuchter Nulaxy Top Fan.
© Nulaxy, Amazon

Heizungsluft sorgt zwar für ein wohliges Ambiente, ist aber für die Haut ziemlich belastend. Nicht heizen ist aber natürlich auch keine Option, also: was tun? Luftbefeuchter wie der Nulaxy Top Fan* sprühen in zeitlichen Abständen eine kleine Menge Wasser in den Raum. Das sorgt dafür, dass auch beheizte Luft stets einen gewissen Feuchtigkeitsanteil hat.

Eine kostengünstigere Alternative ist das Aufstellen einer Wasserschüssel. Füllen Sie hierzu eine hitzestabile Schüssel halb mit Leitungswasser und stellen Sie diese auf den Heizkörper. Das Wasser verdampft allmählich durch die Hitze des Heizkörpers und steigt in die Raumluft auf. Achten Sie bei dieser Methode stets darauf, dass sich keine elektrischen Geräte oder Kabel in der Nähe des Wassers befinden. Gliederheizkörper sind in der Regel deutlich schmaler und bieten meist keine stabile Grundlage für das Aufstellen einer Wasserschüssel.

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3. Feuchtigkeitsspendende Kosmetik benutzen

Erborian CC Cream Red Correct im Check
Foundations: helfen Rötungen abzudecken.
© Erborian

Viele Kosmetika wirken mattierend, um unerwünschten Glanz zu minimieren. Was im Sommer durchaus Sinn ergibt, wirkt im Herbst und Winter kontraproduktiv. Achten Sie daher darauf, Lippenstifte, Foundation und Concealer mit möglichst hohem Fettanteil zu verwenden. Falls Sie zu Akne neigen, sollten Sie stets zu nicht-komedogenen Produkten greifen, da diese die Poren weniger verstopfen.

Auch eine leichte Foundation mit geringer Deckkraft kann dabei helfen, Rötungen zu kaschieren und die Haut mit mehr Feuchtigkeit zu versorgen. Die Hautpflegecreme von Erborian* ist speziell dafür gedacht, Rötungen abzudecken. Stärkere Pigmentierungen, Unreinheiten und Augenringe deckt die Creme allerdings nicht ausreichend ab und ist daher eher nur für leichte Rötungen geeignet.

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4. Textilien aus dem Gesicht halten

Auch wenn es verlockend ist, sich im Winter in Mütze und Schal zu kuscheln, kann dies zu Rötungen führen. Wind und Kälte beanspruchen die Haut ohnehin und trocknen die oberste Hautschicht aus. Wolltextilien rauen die Schuppenschicht zusätzlich auf und können vermehrt zu Rötungen führen. Als Alternative können Sie statt zu einer Mütze zu Ohrenwärmern greifen. Ein Schal aus weichem Kaschmir kann ebenfalls dazu beitragen, die Haut im Winter zu schonen.

5. Sonnenschutz nicht vergessen

Lancôme Gesichtscreme und Clarins Sonnenschutzpflege im Check
UV-Strahlung: auch im Winter eine Gefahr für die Haut.
© Lancôme, Clarins

Auch im Winter ist ein Sonnenbrand nicht ausgeschlossen. Gerade Schnee reflektiert Sonnenstrahlen intensiv und kann somit zu UV-Schäden führen. UV-Strahlen sind jedoch nicht nur für Sonnenbrand verantwortlich, sie gelten auch als Hauptursache für frühzeitige Hautalterung. Mit konsequentem UV-Schutz können Sie daher sowohl unerwünschten Rötungen als auch Zeichen der Zeit vorbeugen.

Die Visionnaire SPF 20 Gesichtscreme von Lancôme beispielsweise zieht durch die lockere Textur schneller ein als herkömmliche Sonnenschutzmittel. Allerdings ist sie mit einem LSF von 20 nicht für sehr helle Hauttypen geeignet. Falls Sie besonders helle Haut haben, ist ein LSF von mindestens 30 zu empfehlen. Die Sonnenpflege von Clarins bietet einen hohen Schutzfaktor von 50+.

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6. Ausreichend Wasser trinken

Cremes wirken von außen auf die Haut ein. Um die Hautzellen mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen, ist aber auch eine ausreichende Wasserzufuhr unerlässlich. Täglich sollten Sie mindestens zwei Liter stilles Wasser oder ungesüßte Tees zu sich nehmen. Blutgefäße versorgen die tieferen Hautschichten mit Wasser und Nährstoffen, die diese dann an die oberste Hautschicht weiterleiten. Rötungen bedeuten in der Regel eine Unterversorgung der Haut, der Sie mit gesunder Ernährung und ausreichend Wasser entgegenwirken können.

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