Trödelshow-Händler wird ungeduldig

"Kann es nicht mehr ertragen": "Bares für Rares"-Händler drängt Fabian Kahl zu Entscheidung

"Bares für Rares"-Händler Fabian Kahl fällt das Entscheidungen treffen sichtlich schwer.
"Bares für Rares"-Händler Fabian Kahl fällt das Entscheidungen treffen sichtlich schwer.
© ZDF

23. März 2021 - 15:11 Uhr

Schlägt Fabian Kahl zu? Trödler will bei "Bares für Rares" Karaffen loswerden

Die "Bares für Rares"-Händler packt die Ungeduld: Zwei alte Karaffen haben es Fabian Kahl angetan. Doch der kann sich nicht entscheiden. Schließlich platzt Daniel Meyer der Kragen.

"Bares für Rares": Horst Lichter schwärmt von Karaffen

"Ui, das gefällt mir. Ich find die cool die Dinger", schwärmt Moderator Horst Lichter: Mit gleich zwei Objekten kommt Egon Menden aus Rösrath zu "Bares für Rares". "Ich vermute, es ist Sterling-Silber", sagt der 74-Jährige in der ZDF-Trödelshow über die beiden Karaffen, die er im Auftrag seines Schwagers verkauft. Er hoffe, dass die beiden Stücke "etwas wertvoller sind, als man sich das so vorstellt". Doch Lichter fällt eine Sache sofort auf: "Fehlt da ein Deckel?"

"Das habe ich mich auch gefragt", sagt "Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel. Nach genauerer Betrachtung kommt sie jedoch zu dem Schluss, dass eine der beiden Glaskaraffen ohne Deckel gefertigt wurde. "Eine war vermutlich für Wein, eine für Wasser." Die Kannen seien im Stil des Historismus um 1900 von Schleissner und Söhne in Hanau hergestellt worden. Die Böden und der Deckel seien aus 950er Silber gefertigt.

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"Bares für Rares"-Händler kann sich nicht entscheiden

Zwischen 400 und 500 Euro hätte Verkäufer Menden gerne für die beiden Objekte. "Das ist nicht zu hoch gegriffen", meint Expertin Rezepa-Zabel. Die Kannen seien in einem sehr guten Zustand und nicht bestoßen, lediglich die Einfassung sei einmal erneuert worden. Deshalb liege ihr Schätzpreis zwischen 600 und 800 Euro. "Das finde ich hervorragend", sagt Mendes. Da ahnt er noch nicht, was im Händlerraum passieren wird.

Denn mit Elke Velten-Tönnnies und Fabian Kahl wollen gleich zwei Händler die Kannen für sich privat haben. Kahl startet mit 200 Euro pro Krug – also 400 Euro. Schnell steigt der Preis. Bei 1000 Euro von Velten-Tönnies hadert Kahl mit sich. "Ich richte gerade meine Wohnung neu ein, da brauche ich ein paar neue Stücke", sagt er und legt 20 Euro drauf. Doch seine Konkurrentin aus Wuppertal überbietet ihn mit 1050 Euro erneut. Kahl ist unentschlossen. Er will schon bieten, da bricht er wieder ab. Daniel Meyer reicht es schließlich: "Ich kann es nicht mehr ertragen", meckert er und schlägt die Hände vors Gesicht. Schließlich gibt Kahl auf. Die Krüge gehen für 1050 Euro an Velten-Tönnies.

"Ich bin ganz überrascht darüber", sagt Verkäufer Menden. Die Händler hätten es ihm leicht gemacht, deshalb geht er zufrieden nach Hause.

Quelle: "Bares für Rares" in der ZDF-Mediathek

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst an dieser Stelle bei stern.de.