"Aufbau echter, langfristiger Beziehungen"

Bald auch in Europa: Facebook-Dating statt Tinder

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7. September 2019 - 17:47 Uhr

Flirtpartner richten sich nach gemeinsamen Interessen und Aktivitäten der User

Tinder war gestern, jetzt gibt's Facebook-Dating - zumindest in den USA. Dort können sich User ein separates Datingprofil erstellen, die potenziellen Flirts schlägt das soziale Netzwerk auf Grundlage von gemeinsamen Interessen und Aktivitäten vor. Das Unternehmen stellte die Funktion im Mai 2018 vor, seitdem wurde sie in diversen Ländern wie Kanada und Thailand ausprobiert. In Europa ist der Start für Anfang kommenden Jahres geplant.

Zur Sicherheit: Fotos und Videos können nicht versendet werden

Das gesonderte Dating-Profil, dass sich jeder Nutzer bei Interesse einrichten kann, ist für die Facebook-Freunde nicht sichtbar - mit einer Ausnahme: Wenn man sie im Dating-Profil als "heimlichen Schwarm" betitelt und es eine gegenseitige Übereinstimmung ist. Quasi wie beim "Match" auf Tinder! Um Sicherheit zu gewährleisten, können keine Fotos, Weblinks, Videos oder Zahlungen versendet werden, es können aber Instagram-Bilder in das eigene Dating-Profil eingebunden werden. Nutzer können sich bei Problemen blockieren oder melden.

Es soll nicht um "schnelle Abenteuer" gehen

"Mit Facebook Dating kannst Du mit Freunden von Freunden zusammenkommen oder mit Leuten, die nicht in Deinem Freundeskreis sind. Einen Liebespartner zu finden, ist sehr persönlich - daher haben wir 'heimlich verknallt' sicher gemacht", erklärt der zuständige Manager Nathan Sharp. Nur, wenn die Nutzer gegenseitig "heimlich verknallt" sind, können sie miteinander in Kontakt treten. Und zwar nicht für unverbindliche One-Night-Stands, wie Konzernchef Mark Zuckerberg betont: Es gehe um den Aufbau langfristiger Beziehungen, nicht um schnelle Abenteuer.