Mallorca: Mann war vermutlich betrunken und hatte Drogen genommen

"Balconing" in Magaluf: Tourist stürzt aus siebtem Stock in den Tod

Hotelanlage in Magaluf auf Mallorca (Spanien)
Hotelanlage in Magaluf auf Mallorca (Spanien)
© picture alliance / imageBROKER, Martin Moxter

12. Mai 2022 - 19:02 Uhr

Tragischer Leichtsinn mit tödlicher Folge: Ein Brite ist auf Mallorca von einem Hotelbalkon im siebten Stock gestürzt und gestorben. Das Unglück ereignete sich in Magaluf, so die Zeitung "Diario de Mallorca". Ein Rettungsteam habe nur noch den Tod des 34-Jährigen feststellen können.

Zwei Frauen in seinem Zimmer fanden sein Verhalten "seltsam"

Im Hotelzimmer des Mannes seien zwei Frauen gewesen, die der Mann während einer durchfeierten Nacht kennengelernt habe, heißt es weiter. Sie hätten ausgesagt, dass der Brite "sich eigenartig verhalten und seltsame Dinge gemacht" habe. Der Zeitung zufolge geht die Polizei davon aus, dass er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.

Weiter heißt es, dass erst vor wenigen Tagen in einem anderen Hotel ein Mann beim sogenannten "Balconing" abstürzte. Er fiel betrunken aus dem zweiten Stock und sei nur leicht verletzt worden.

"Balconing" ist ein besonderes in den britischen Urlaubshochburgen auf Mallorca ein weitverbreitetes Problem. Meist sind es junge Männer, die sich häufig betrunken in Gefahr begeben, wenn sie auf Brüstungen herumturnen, über den Balkon ins Zimmer klettern oder vom Balkon in Swimmingpools springen wollen. Nicht selten enden diese Aktionen tödlich. In einigen Regionen ist "Balconing" explizit verboten und wird mit Bußgeldern bestraft. (uvo)