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Bahnhof Schwarzenbek: 26-Jähriger klettert auf Zug & wird durch Stromschlag schwer verletzt

Schleswig-Holstein: Mann muss wiederbelebt werden

26-Jähriger klettert auf Zug - Stromschlag

26-Jähriger durch Stromschlag lebensgefährlich verletzt Unglück nach Junggesellenabschied
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Unglück nach Junggesellenabschied
26-Jähriger durch Stromschlag lebensgefährlich verletzt

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Ein 26-Jähriger ist am Bahnhof von Schwarzenbek im Kreis Herzogtum Lauenburg durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Er war auf einen abgestellten Güterzug geklettert.

Bahnhof Schwarzenbek: Über 40 Rettungskräfte im Einsatz

Bei dem Unglück am Samstagabend kam es laut Polizei zu einem sogenannten Lichtbogenüberschlag an der Oberleitung. Der 26-Jährige stürzte lebensgefährlich verletzt vom Zug und musste wiederbelebt werden. Er erlitt starke Verbrennungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins nahe gelegene Unfallkrankenhaus Boberg gebracht. Ein Großaufgebot von Polizisten, 40 Feuerwehrleuten und weiteren Helfen war im Einsatz.

Polizei warnt: Stromüberleitungen werden unterschätzt!

Nach Auskunft der Bundespolizei Kiel wartete der Mann gemeinsam mit Freunden auf den Zug nach Hamburg, wo die Gruppe einen Junggesellenabschied feiern wollte. Warum der Mann auf den Güterzugwaggon auf dem gegenüberliegenden Gleis geklettert ist, bleibt unklar. Doch die Gefahr hatte er offenbar unterschätzt: „Die Bahnoberleitung hat eine Spannung von 15.000 Volt,“ so Michael Hiebert von der Bundespolizei im Gespräch mit RTL Nord. „Man muss so eine Leitung nicht berühren, es reicht bereits ein Unterschreiten von 1,50m um einen Stromüberschlag zu erzeugen“, warnt der Polizeisprecher.

Der tragische Unfall spielte sich vor den Augen der zwölf Freunde ab, sie wurden noch vor Ort von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes betreut. (dpa/sün)