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Autofahrer rast ungebremst in Großensee auf Radweg: Vater (34) und Kind (2) lebensgefährlich verletzt

Fahrradanhänger mit Kleinkind überrollt

Autofahrer rast ungebremst auf Radweg: Vater (34) und Kind (2) lebensgefährlich verletzt

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Aus ungeklärte Ursache kam der Pkw-Fahrer in Großensee von der Fahrbahn ab. (Symbolbild)
www.imago-images.de, imago images/Die Videomanufaktur, Martin Dziadek via www.imago-images.de

Für eine junge Familie entwickelt sich eine harmlose Radtour zum Alptraum: Als die 32-jährige Mutter sowie der 34-jährige Vater mit dem Fahrrad und einem Anhänger, darin das 2-jährige Kind, auf einem Radweg in Großensee, Schleswig-Holstein stehen, werden sie unvermittelt und mit voller Wucht von einem Auto erfasst. Das Kleinkind und der Vater erleiden lebensgefährliche Verletzungen, die Mutter ist schwer verletzt. Der Zustand der drei habe sich mittlerweile stabilisiert, so die Polizei auf RTL Nord-Anfrage am Freitag.

Pkw rast ungebremst in die Familie

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag gegen 16:40 Uhr im Bereich der Sieker Straße, teilt die Polizei in einer Pressemeldung mit. Der 49-Jährige Lübecker soll mit einem Ford Galaxy in Richtung Siek unterwegs gewesen sein, als er aus bisher unbekannter Ursache rechtsseitig von der Fahrbahn abkommt und ungebremst in die Familie auf den Radweg rast. Der Pkw überrollt den Fahrradanhänger und kommt erst auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Die Unfallstelle ist bis in den Abend gesperrt.

Unfallursache unklar

Wie durch ein Wunder bleibt der Pkw-Fahrer bei dem Unfall unverletzt. Die dreiköpfige Familie aus Hoisdorf (Kreis Stormarn) hat weniger Glück. Den lebensgefährlich verletzte Radfahrer und das Kleinkind bringt ein Rettungshubschrauber umgehend ins Krankenhaus. Die schwerverletzte Radfahrerin wird im Rettungswagen abtransportiert.

Polizeibeamte beschlagnahmen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck Führerschein und Handy des Fahrers und entnehmen eine Blutprobe. „Es gibt aktuell keine Hinweise auf Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenbeeinflussung beim Fahrer oder dass das Handy im Spiel war. Genauso gut ist ein gesundheitlicher Aspekt nicht auszuschließen“, sagt die Polizei am Freitag. Die Ermittlung des genauen Unfallhergangs ist jetzt Sache eines Gutachters. (kzi)