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Impfreaktionen wie Thrombosen werden weiter erforscht

EMA empfiehlt AstraZeneca-Impfstoff weiter: "Der Nutzen überwiegt die Risiken"

08. April 2021 - 8:49 Uhr

Im Video: EMA betont Wichtigkeit des AstraZeneca-Impfstoffs

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat ihre Bewertung von möglichen schweren Nebenwirkungen des AstraZeneca-Impfstoffs abgeschlossen. Eine erste Einschätzung wurde bereits in einem Interview von Dienstag mit einem EMA-Vertreter bekannt. In einem Statement am Mittwochnachmittag erklärte die EMA ihre Empfehlung für AstraZeneca: "Der Nutzen überwiegt die Risiken", betont Emer Cooke, EMA-Geschäftsführerin, im Statement: "Wir müssen die Impfungen nutzen, die uns zur Verfügung stehen."

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Sabine Straus: Impflinge und Ärzte müssen sich Risiken bewusst sein

Die Experten stellten zwar einen Zusammenhang zwischen Impfstoff und Thrombosen bei einer sehr geringen Zahl von Blutplättchen fest. Dies trete allerdings sehr selten auf. Die Behörde hält damit weiterhin an ihrer Bewertung des Präparates fest. Experten hatten zuvor Meldungen von Thrombosen nach einer Impfung eingehend untersucht.

Sabine Straus, Vorsitzende des EMA-Ausschuss Risikobewertung, erklärte, dass sich Impflinge und Ärzte der Risiken möglicher Nebenwirkungen und Impfreaktionen bewusst sein müssen. Verdachtsfälle – und auch Sinusvenen-Thrombosen nach AstraZeneca-Impfungen – würden weiter überprüft. Forschungen sollten neben weiter laufenden Impf-Kampagnen erfolgen.

Unklar ist, was für Folgen die EMA-Entscheidung nun für die Impfungen haben wird. Mehrere EU-Länder, darunter Deutschland, hatten zuvor den Einsatz des Impfstoffes auf Personen ab 60 Jahre eingeschränkt. Hintergrund waren seltene Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen nach einer AstraZeneca-Impfung. In Deutschland gab es 31 Verdachtsfälle.

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