Armut im Alter vermeiden - Versorgungslücke ausrechnen

Den letzten Lebensabschnitt in Ruhe genießen - das sollte sich jeder gönnen.
© dpa, Z1018 Ralf Hirschberger

28. Juli 2015 - 12:04 Uhr

Rentner, die nach einem ganzen Berufsleben in die Altersarmut rutschen - das wird in Zukunft immer öfter vorkommen. So verdient der Durchschnittsdeutsche monatlich 2.667 Euro brutto. Hätte der Mann 45 Jahre gearbeitet, konstant eingezahlt und ginge jetzt in Rente, dann kämen heute rund 1.150 Euro Rente dabei heraus. Das wird in Zukunft deutlich schlechter aussehen - doch das machen sich viele nicht klar.

Finanzexperten zweifeln daran, dass in Zukunft tatsächlich die Beträge ausgezahlt werden können, die jetzt in den Rentenbescheiden stehen. Deshalb raten sie, so früh wie möglich für die eigene Rente vorzusorgen und zusätzlich fürs Alter zu sparen. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt vom persönlichen Lebensstandart ab. Diese Versorgungslücke lässt sich von einem Finanzberater oder einem Online-Rechner ermitteln.