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Armut

Armut bezeichnet einen Mangel an lebensnotwendiger Grundbedürfnissen wie zum Beispiel Nahrung, Wohnung und Gesundheit.

Armut picture alliance / blickwinkel/McPHOTO

Armut ist kein Phänomen, das nur aus Entwicklungsländern bekannt ist. Insbesondere von dort kommen Berichte über Menschen, die von Armut betroffen sind und hungern müssen. Weltweit leben rund 700 Millionen am Rand des Existenzminimums (Stand 2015).

Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung breitete sich die Armut auch auf Industrieländer aus. In den Wohlstandsgesellschaften entstand eine neue Art des Problems. Diese wird in Deutschland und anderen europäischen Ländern als ‚relative Armut‘ bezeichnet. Das bedeutet, dass von Armut betroffene Menschen ihre Grundbedürfnisse zwar meistens befriedigen können, jedoch im Vergleich mit dem sozialen Umfeld über wesentlich weniger finanzielle Mittel verfügen. Durch den niedrigeren Lebensstandard erfahren sie in manchen Fällen auch eine soziale Ausgrenzung. Wer mittellos ist, bleibt in Deutschland jedoch nicht sich selbst überlassen, sondern kann finanzielle Hilfe vom Staat beantragen. Durch diese wird die Befriedigung der Grundbedürfnisse garantiert.

Im Gegensatz zur relativen Armut spricht man von absoluter Armut, wenn Menschen mit einem Dollar oder noch weniger pro Tag auskommen müssen. Von dieser Form sind in erster Linie Menschen in Entwicklungsländern betroffen. Die Folgen sind unter anderem eine Unterernährung und eine verkürzte Lebenserwartung. Die Entwicklungspolitik bemüht sich daher, die Armut in den jeweiligen Ländern zu verringern.

Des Weiteren gibt es auch selbst gewählte Armut, die oftmals aus religiösen oder philosophischen Motiven gesucht wird.

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