Experten der Internationalen Atomenergie-Behörde begutachten Kraftwerk

RTL-Reporter bekommt exklusiven Einblick in AKW Saporischschja: "Beklemmendes Gefühl"

Exklusive Einblicke: So sieht es im AKW aus RTL-Reporter im AKW Saporischja
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RTL-Reporter im AKW Saporischja
Exklusive Einblicke: So sieht es im AKW aus

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Seit Monaten schaut die Welt besorgt auf Saporischschja: Mitten im Kriegsgeschehen steht dort das Atomkraftwerk. Unserem Reporter Rainer Munz ist das beinahe Unmögliche gelungen - nämlich als westlicher Journalist die Inspektoren auf dem AKW-Gelände zu begleiten. Er war mit dem russischen Militär unterwegs, konnte also nur DAS zeigen, was von Seiten der Russen erlaubt war. Die Bilder sehen Sie im Video.

„Es ist ein beklemmendes Gefühl hier im Atomkraftwerk in Saporischschja zu sein. Die Gefahr, die von diesem Atomkraftwerk ausgeht, ist einfach enorm groß“, so Munz. Während ihres Aufenthalts sei immer wieder schweres Artilleriefeuer zu hören, die Kämpfe gingen unvermindert weiter.

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Ukrainer und Russen beschuldigen sich gegenseitig, das AKW zu beschießen

RTL-Reporter Rainer Munz zeigt eine Rakete, die ins AKW Saporischschja eingeschlagen ist.
RTL-Reporter Rainer Munz zeigt eine Rakete, die ins AKW Saporischschja eingeschlagen ist.
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„Vor wenigen Tagen hat diese Rakete hier eingeschlagen. Die russische Armee beschuldigt die ukrainischen Streitkräfte, dafür verantwortlich zu sein. Umgekehrt sagen die Ukrainer, es sei die russische Armee, die das Atomkraftwerk selber beschießt“, so Munz.

Eines aber sei klar: „Diese Beschüsse gefährden die Sicherheit des Atomkraftwerks. Wer dafür verantwortlich ist – das soll jetzt die Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde klären.“

Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde: "Hier, um zu bleiben"

Nach ihrer Ankunft in dem von Russland besetzten Atomkraftwerk Saporischschja in der Südukraine ist offen, wann die Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wieder abreisen werden. IAEA-Chef Rafael Grossi schrieb in der Nacht zum Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter, seine Organisation sei „hier, um zu bleiben“ und weiterhin präsent zu sein.

RTL-Reporterin Nadja Kriewald: "Dass 5 Inspekteure im AKW bleiben - ein erster Erfolg"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meinte, Russland versuche, die Mission in einer ergebnislosen Tour durchs Kraftwerk enden zu lassen. Moskau hatte von den Inspekteuren Objektivität verlangt. (eku mit dpa)

"Dass 5 Inspekteure im AKW bleiben - ein erster Erfolg" Nadja Kriewald in der Nähe des AKWs
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Nadja Kriewald in der Nähe des AKWs
"Dass 5 Inspekteure im AKW bleiben - ein erster Erfolg"

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Einordnung der Reise

Die Reise unseres Reporters zum AKW Saporischschja fand auf Einladung des russischen Außenministeriums statt. Unser Team konnte filmen, was das russische Militär zugelassen hat. In den persönlichen Einschätzungen und Aussagen war unser Reporter frei. Wir haben uns entschieden an dieser Reise teilzunehmen, weil wir uns so trotz Einschränkungen ein eigenes Bild von der Lage vor Ort machen konnten.

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