Heftige Kritik an Organisatoren

Irre viel Olympia-Essen landet im Müll

Die Organisatoren werden für die Verschwendung der Lebensmittel bei den Olympischen Spielen heftig kritisiert.
Die Organisatoren werden für die Verschwendung der Lebensmittel bei den Olympischen Spielen heftig kritisiert.
© dpa, Michael Kappeler

28. Juli 2021 - 8:23 Uhr

Lunchboxes, Reisbällchen und Brot in großen Mengen weggeworfen

Bei den Olympischen Spielen sind massenhaft ungenutzte Lebensmittel im Müll gelandet. Wie das japanische Nachrichtennetzwerk JNN des Fernsehsenders TBS berichtete, wurden an Wettkampfstätten wie dem Olympia-Stadion O-Bento genannte Lunchboxes, Reisbällchen und Brot in großen Mengen weggeworfen.

Eigentlich sollte die Spiele doch nachhaltig sein...

Die Lebensmittel seien für die ursprünglich Zehntausenden eingeplanten Freiwilligen gedacht gewesen. Doch da wegen der Corona-Pandemie Zuschauer von den Spielen ausgeschlossen wurden, wurden viele der Freiwilligen überflüssig.

Es sei versäumt worden, die Menge an Lebensmittellieferungen entsprechend anzupassen, hieß es. Ein Sprecher des japanischen Organisationskomitees räumte das Problem ein. Man arbeite an einer Verbesserung der Lage. Die entsorgten Lebensmittel würden zu Tierfutter verarbeitet oder als Biogas verwertet. Japans Olympia-Macher hatten sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. (tno/dpa)