Keinen grünen Daumen? Macht nix!

5 Zimmerpflanzen, die auch mit wenig Wasser überleben

Wir stellen dekorative Zimmerpflanzen vor, die wenig Wasser brauchen.
Wir stellen dekorative Zimmerpflanzen vor, die wenig Wasser brauchen.
© iStock/RTL

08. Oktober 2021 - 9:02 Uhr

Diese Pflanzen sparen Wasser und Nerven

Ein Zimmer voller Pflanzen sieht nicht nur schick aus, sondern sorgt auch für Leben in der Bude und ein gutes Raumklima. Blöd nur, dass Trendpflanzen wie die Monstera eine kleine Diva sind: Sie braucht Zuwendung, verzeiht keine Bewässerungs- und Düngepausen und muss regelmäßig staubgewischt werden. Was also tun, wenn wir am liebsten einen kleinen Dschungel im Wohnzimmer hätten, aber leider nicht mit einem grünen Daumen ausgestattet sind? Kein Problem! Es gibt genügend unkomplizierte Zimmerpflanzen, die es uns nicht krumm nehmen, wenn wir sie mal aus Versehen vernachlässigen. Die folgenden fünf Arten etwa sind herrlich unkompliziert und kommen auch mit wenig Wasser klar.

#1 Bogenhanf

Bogenhanf (Sansevieria) war in den 60er-Jahren fester Bestandteil praktisch jeder guten Stube. Jetzt feiert diese äußerst robuste Zimmerpflanze ihr Comeback auf vielen Social-Media-Kanälen. Und das ist super: Denn die sogenannte Schwiegermutterzunge ist herrlich unkompliziert und praktisch nicht totzukriegen. Selbst längere Durststrecken im hintersten, dunklen Eck meistert der Bogenhanf mit Würde und Style. Einfach alle zwei bis drei Wochen gießen. Und bloß keine Staunässe – der Bogenhanf speichert die Feuchtigkeit in seinen Blättern.

​Aber Vorsicht bei Haustieren: Bogenhanf ist giftig!

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#2 Gummibaum

Auch in den 1970er Jahren lautete das Motto schon einmal "Pflanzen all over". Ganz vorn damals mit dabei: der gute, alte Gummibaum. Und der hat sein verstaubtes Retro-Image abgeworfen und sich längst durch unzählige Auftritte in Style-Blogs rehabilitiert. Was wir am Gummibaum so mögen: Selbst trockene, warme Heizungsluft kann ihm nicht schaden. Außerdem ist er dank seiner glänzenden, großen Blätter ein echter Hingucker. Und wer es farbig mag, für den präsentiert sich der Gummibaum gerne auch in Pink-Ombré. Der ultimative Pflege-Tipp für alle Gießfaulen unter uns: Den Gummibaum ab und zu samt Topf in einen Eimer mit Wasser tauchen, dann saugt er Feuchtigkeit auf – und kann sie sich über längere Zeit einteilen.

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#3 Elefantenfuß

Beim Elefantenfuß ist der Name Programm: Sein Stamm ist am unteren Ende dick wie ein Fuß und wird nach oben hin schmaler. Optisch erinnert der Elefantenfuß ein bisschen an eine Palme. Aber das Beste am Elefantenfuß? In der Pflegeanleitung steht ganz klar: Mag nicht zu viel Wasser. Ha, wenn das nicht mal ein ganz klares Kaufkriterium ist! Ansonsten mag es der Elefantenfuß gerne warm. Und Sonne schätzt er auch, schließlich gehört er zur Pflanzengattung der Sukkulenten.

Aber Achtung bei Kindern und Haustieren: Die Pflanze ist giftig!

#4 Zamioculcas

Die Zamie (Zamioculcas zamiifolia) wird auch Glücksfeder genannt, denn die aufrechten fleischigen Stiele mit den kleinen abstehenden Blättern erinnern ein bisschen an Federn. Die Zamie ist DIE perfekte Pflanze für Leute ohne grünen Daumen. Denn sie ist quasi unkaputtbar. Einfach Zimmertemperatur, ein Standort ohne zuviel Sonne und ab und an ein wohl dosierter Schluck Wasser – mehr braucht es nicht, um die Glücksfeder am Leben zu erhalten.

#5 Ficus Benjamini

Der Ficus Benjamini, auch ganz einfach Birkenfeige genannt, kann es gar nicht leiden, wenn man ihn zu häufig gießt. Etwa einmal pro Woche reicht ihm völlig aus – sonst protestiert er, indem er seine Blätter abwirft. Dazu braucht dieser unkomplizierte grüne Mitbewohner nur noch einen hellen Standort, dann ist er wunschlos glücklich!

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