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1000 Fahrstunden und 7 Fahrlehrer: Britin verzweifelt an Fahrprüfung

Inzwischen hat sie 1000 Fahrstunden und 7 Fahrlehrer durch

Ohnmächtig hinterm Steuer: Frau (47) verzweifelt an Fahrprüfung

Isabelle Stedman aus England ist bei einer Fahrstunde in Ohnmacht gefallen.
Isabelle Stedman aus England ist bei einer Fahrstunde in Ohnmacht gefallen.
SWNS/Screenshot

Britin ist Extrembeispiel für Fahrprüfungsangst

Autofahren, das ist für die meisten Erwachsenen das normalste der Welt. Und wer Autofährt, der sollte auch eine Fahrschule besucht und einen Führerschein gemacht haben. Auch hier: für die meisten Menschen kein Problem. Doch eine Vielzahl an Witzen und Sprüchen über verpatze Fahrprüfungen und zahlreiche benötigte Prüfungsversuche zeigen, dass der Erwerb des Führerscheins auch voller Tücken stecken kann. Ein Extrembeispiel ist da wohl Isabelle Stedman. Mit über 1.000 Stunden in der Fahrschule und immer noch ohne Führerschein ist die Britin inzwischen soweit, dass sie vor Angst hinter dem Steuer ohnmächtig wird, wie sie der britischen Nachrichtenagentur South West News Services erzählt.

Schon bei der ersten Fahrstunde hatte sie Angst

Alles fing vor 30 Jahren mit Isabelles erster Fahrstunde an - damals war sie 17 Jahre alt. Schon da hatte sie mit einem Gefühl der Angst hinterm Steuer zu kämpfen. Da war Isabelle noch zuversichtlich, dass sich diese Angst mit der Zeit legen wird. Doch die Angstausbrüche gingen einfach nicht weg. Jedes Mal, wenn sie sich ins Auto setzt, bekommt sie Schweißausbrüche, fängt an zu zittern und bricht in Tränen aus. Besonders groß ist ihre Angst, wenn sie sich einem Kreisverkehr nähert.

Unerklärliches Verhalten hinterm Steuer

Geschätzte 10.000 Pfund und 30 Jahre später hat sich an diesen Symptomen nichts geändert. Nein, schlimmer noch: Inzwischen kommt es sogar zu Ohnmachtsanfällen hinterm Steuer, bei denen der Fahrlehrer Eingreifen muss, damit es nicht zum Unfall kommt. Und Isabelle hat einfach keine Erklärung für die Vorkommnisse. Inzwischen hat Isabelle sieben verschiedene Fahrlehrer und sogar einen Intensivkurs durch. Letzterer war die traumatischste Woche ihres Lebens, sagt sie. Den Fahrlehrern gibt Isabelle keine Schuld. Ihre persönliche Erklärung ist, dass sie wohl irgendwann, in einem früheren Leben, einmal bei einem Autounfall gestorben sein könnte.

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Isabelle gibt nicht auf

Eine Erkrankung als Ursache schließt Isabelle aus. Trotzdem hat sie es schon mit Hypnose versucht, doch auch hier: keine Chance. Im Moment fehlen ihr die finanziellen Mittel, um weitere Fahrstunden zu nehmen. Doch aufgeben will sie nicht. Isabelle will endlich eigenständig ihre Familie besuchen oder ihre Tochter zur Uni fahren können. (jdr)