Täter wurde bereits verurteiltTravis Kelce: Ehemann von Taylor Swift Opfer von Millionen-Betrug

Travis Kelce, der Ehemann von Taylor Swift, wurde offenbar Opfer eines Betrugs.
Travis Kelce, der Ehemann von Taylor Swift, wurde offenbar Opfer eines Betrugs.
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Travis Kelce ist offenbar um eine beträchtliche Summe betrogen worden. Staatsanwälte haben den Football-Star und Ehemann von Taylor Swift in einem millionenschweren Betrugsfall als eines der Opfer genannt. Wie viel Geld Kelce verloren hat, ist bislang allerdings nicht bekannt.

Der NFL-Star Travis Kelce (36) ist Opfer eines groß angelegten Anlagebetrugs geworden. Wie der US-Sender First Alert 4 aus St. Louis berichtet, nannten Staatsanwälte den Tight End der Kansas City Chiefs am Dienstag vor Gericht ausdrücklich als einen der Geschädigten. Weitere Angaben zu Kelces Verlusten wurden bei der Verhandlung nicht gemacht.

Im Mittelpunkt des Falls steht der 38-jährige Siddharth "Sid" Jawahar. Ein Bundesrichter in St. Louis verurteilte ihn am Dienstag wegen eines millionenschweren Schneeballsystems zu elf Jahren Gefängnis. Zusätzlich muss Jawahar nach Angaben der US-Staatsanwaltschaft 31,35 Millionen Dollar an seine Opfer zurückzahlen.

Travis Kelce investierte in Jawahars Fonds

Wie genau Kelce in das Betrugssystem geriet, wurde vor Gericht nicht erläutert. Eine Verbindung zwischen ihm und Jawahar war allerdings bereits seit Jahren öffentlich bekannt. "Forbes" berichtete 2021, dass Kelce zu den Investoren des Swiftarc Ventures Labs Fund gehörte. Jawahar war Mitgründer und Managing Partner von Swiftarc Ventures. Auch die NBA-Profis Tim Hardaway Jr. (34) und Mason Plumlee (36) wurden als Investoren des Fonds genannt.

Jawahar betrieb außerdem die Investmentfirma Swiftarc Capital. Nach Angaben der Ermittler nahm er zwischen Juli 2016 und Dezember 2023 mehr als 35 Millionen Dollar von Anlegern ein. Tatsächlich seien davon nur etwa zehn Millionen Dollar investiert worden. Einen Großteil des Kundengeldes habe Jawahar in eine einzige Anlage gesteckt, deren Wert deutlich sank. Seinen Kunden soll er dennoch weiterhin Gewinne vorgetäuscht haben.

Privatjets, Luxushotels und teure Restaurants

Zudem funktionierte das Konstrukt laut Staatsanwaltschaft wie ein klassisches Schneeballsystem: Geld neuer Investoren wurde genutzt, um frühere Anleger auszuzahlen. Jawahar finanzierte mit Kundengeldern demnach auch einen luxuriösen Lebensstil - darunter Flüge mit Privatjets, Aufenthalte in Luxushotels, eine hochpreisige Wohnung, Mitgliedschaften in privaten Clubs, Shoppingtouren und Besuche in teuren Restaurants.

Nach seiner Anklage soll Jawahar außerdem versucht haben, die Ermittlungen zu behindern. Unter anderem habe er eine Geschädigte zu einer für ihn günstigen Aussage bewegen und Beweise auf seinem Smartphone löschen lassen wollen. Im Januar bekannte er sich schließlich in drei Fällen des sogenannten Wire Fraud, also des Betrugs mithilfe elektronischer Kommunikationsmittel, schuldig.