Eric Osterlund gibt GesundheitsupdateNach Horror-Sturz vom Pferd – „Stranger Sins“-Tantra-Coach kämpft sich eisern zurück

Jeder noch so kleine Fortschritt zählt! Eric Osterlund will die volle Funktion seines Körpers zurückgewinnen.
In der Reha fühlt sich Eric Osterlund von jedem winzigen Fortschritt seines Körpers motiviert.
tantric_eric / Instagram

Aufgeben kommt für ihn nicht infrage!
Vor wenigen Wochen stürzt „Stranger Sins“-Star Eric Osterlund in Südafrika vom Pferd. Dabei erleidet er eine Berstungsfraktur des fünften Halswirbels mit einer unvollständigen Rückenmarksverletzung. Wie er RTL schildert, kämpft der 34-Jährige seitdem in winzigen Schritten dafür, die Beweglichkeit im Körper zurückzuerlangen.

Jeder kleinste Fortschritt macht Eric Osterlund Mut

Seine Antworten diktiert Eric Osterlund, weil er seine Hände momentan nicht nutzen kann. Unterhalb seiner Brust hat Eric aktuell noch keinerlei motorische Kontrolle. „Daher konzentrieren wir uns stark darauf, meine oberen Gliedmaßen zu kräftigen“, schildert der 34-Jährige im RTL-Interview aus der Reha. Erste Erfolge motivieren ihn dabei enorm. „Mein Ergotherapeut hat mich kürzlich an einem Sonntag gesehen, und als er mich am Mittwoch wiedersah, konnte er nicht glauben, dass ich meine Kraft in nur wenigen Tagen verdoppelt hatte“, schildert der Tantra-Coach. Er könne jetzt Bizeps-Curls mit 6 Kilogramm machen, während er zu Beginn seine Arme kaum habe heben können. „Jeden Tag gibt es einen kleinen Fortschritt, daher bin ich sehr hoffnungsvoll“, so der „Stranger Sins“-Star, der auch unter dem Namen Tantric Eric bekannt ist.

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Sein Behandlungstag in der Klinik in Kapstadt (Südafrika) sei straff durchgetaktet. „Jemand hilft mir beim Frühstück und Zähneputzen, und dann ist den ganzen Tag über – buchstäblich alle 20 Minuten – eine Pflegekraft, ein Arzt, ein Betreuer oder ein Reinigungspersonal in meinem Zimmer. Die Leute nehmen an, ich hätte all diese Zeit, um Netflix zu schauen, aber ich habe tatsächlich sehr wenig Zeit zum Entspannen”, witzelt er und fährt fort: „Normalerweise habe ich gegen 22.30 Uhr eine Bettbadewanne, meine letzte Blasenentleerung gegen Mitternacht, und dann schlafe ich von 0 bis 4 Uhr, bevor mich jemand umdrehen muss, um ein Wundliegen zu verhindern.“

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„Obwohl ich meine Beine nicht spüren konnte, fühlte ich ihre Präsenz”

Besonders ein Erlebnis habe ihn kürzlich tief bewegt. Eric berichtet von einem fast surrealen Moment während seiner Rehabilitation. „Ich habe ein paar Stunden einen euphorischen, glückseligen Zustand erlebt, den ich noch nie in meinem Leben erfahren habe.“ Und weiter: „Obwohl ich meine Beine nicht spüren konnte, fühlte ich ihre Präsenz und die Präsenz meines Körpers. Es war pure Glückseligkeit und Zen.“ Diese Erfahrung habe ihm neue Kraft gegeben.

„Körperlich bin ich jetzt in der Lage, mich selbst zu füttern, wenn ich im Stuhl sitze, mit einem speziellen Riemen, der einen Löffel hält. Ich kann auch meine Arme ausgestreckt hinter mir halten, um mein eigenes Gewicht zu stützen, was ein riesiger Meilenstein ist“, berichtet er.

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„Sie ist mein Engel, meine Retterin und momentan alles für mich”

Seine Freundin Anna ist dabei immer an seiner Seite: „Sie ist mein Engel, meine Retterin und momentan alles für mich“, schwärmt er. Anna kümmere sich nicht nur um Versicherungen und Organisatorisches, sondern plane auch die nächsten Schritte ihrer gemeinsamen Zukunft. „Wir planen, hier in Kapstadt noch etwa 8 bis 10 Wochen Reha zu machen, und dann schauen wir uns an, entweder nach Finnland oder Kanada zu fliegen, um meine Rehabilitation fortzusetzen“, so Eric.

Im Video: Not-Op bei „Stranger Sings”-Sexperte Eric

Er will die volle Funktion seines Körpers zurückgewinnen

Die Ärzte hätten ihm erklärt, dass der Heilungsprozess lange dauern könne. „Der Chirurg sagte, es könnte bis zu zwei Jahre dauern, bis alle möglichen Bewegungen zu sehen sind.“ Vor Eric liegt noch ein weiter – und kostspieliger – Weg. Familie und Freunde haben für ihn daher einen Spendenaufruf auf GoFundMe gestartet. Denn Eric Osterlund hat ein klares Ziel vor Augen: „Mein Hauptziel ist es, die volle Funktion meines Körpers zurückzugewinnen, einschließlich meiner Hände und Beine.“ Dafür will er kämpfen und jedes verfügbare Mittel ausschöpfen: „Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um das zu erreichen – ob durch natürliche Heilung, Biotechnologie oder Robotik.“

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche