Nach dunklen Wolken wieder SonnenscheinWie Sarah Connor es geschafft hat, ihre Ehe zu retten

von Carolin Zyber und Theresa Maas

Sarah Connor spricht selten über Privates!
Umso überraschender ist nun diese Offenheit: Vor Kurzem machte die 45-Jährige eine schwierige Phase in ihrer Ehe mit Florian Fischer öffentlich. Das war vor fünf Jahren. Sarah hat die Krise in ihren persönlichsten Songs verarbeitet, die sie an den Schmerz, an die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit in der Zeit erinnern.
Uns hat die 45-Jährige jetzt in einem ehrlichen Interview verraten, warum ihre Beziehung heute stabiler ist denn je.

Sarah Connor spricht offen über ihre Beziehungsprobleme

Sarah Connor und Florian Fischer gelten in der Öffentlichkeit als absolutes Vorzeige-Paar. Seit 2010 sind die beiden liiert, seit 2013 verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder. Doch hinter den Kulissen hing vor fünf Jahren der Haussegen ordentlich schief. „Ich war an einem so festgefahrenen Moment in meiner Beziehung und hab gedacht: Warum sind wir so? Wir sind doch so ein cooles Team. Warum haben wir uns jetzt so entfernt? Warum fühlen wir uns so fremd an und wie kommen wir wieder zurück?”, verrät Sarah uns jetzt im RTL-Interview über die schwere Zeit. So viele Paare fühlen genau das ‒ und die Sängerin spricht es aus.

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Wir treffen sie am Samstag (14. März) nur wenige Stunden vor ihrem Konzert in Berlin. Es ist die größte Tour ihrer Karriere. Und vor Tausenden Zuschauern lässt Sarah jetzt tief in ihr Gefühlsleben blicken. „Es ist einfach verrückt. Meine kleinen Songs, die sich um so intime Dinge drehen und wo ich mich wirklich oft von innen nach außen krempele ‒ in der Hoffnung, dass ich andere Frauen damit inspirieren kann. Die dann hier oben zu spielen auf so einer Bühne und dann auch das zurückzubekommen, ist einfach. Das kann man gar nicht beschreiben, was da passiert in mir. Es ist so, als ob ich mich kurz auflöse”, erklärt die 45-Jährige.

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Sarahs neues Album heißt „Freigeistin”. Und wer genau hinhört, spürt den Schmerz einer großen Krise. „Ich bin als Frau auch an einem Punkt, wo ich alles infrage gestellt habe, wo ich das Gefühl hatte, ich habe Sehnsucht nach Freiheit und nach Ausbruch und nach Aufbruch.” Dass sie nun so offen über diese privaten Probleme spricht, macht für die Musikerin nur Sinn. „Ich habe das Gefühl. Es wäre unaufrichtig, wenn ich euch nicht zeigen würde, woran ich zweifle und wonach ich mich sehne. Was die Dinge sind, die mich umtreiben.”

Sarah Connor und Florian Fischer sind wieder glücklich

Vor fünf Jahren sei dieses intensive Gefühlschaos entstanden, das sie in Songs wie „Zusammen ist man weniger kaputt” verarbeitet hat. Nachdem sie jahrelang alles für ihre Familie und ihren Job gegeben habe, habe Sarah eine große Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Autonomie gespürt. „Eigentlich hatte ich einfach ein großes Bedürfnis herauszufinden: ‘Wer bin ich eigentlich, wenn keiner guckt?’ Und ich bin auf Reisen gegangen. Ich habe wirklich meinen Rucksack gepackt und ich muss jetzt mal alleine sein und mich mal spüren in einem Umfeld, wo mich keiner kennt.”

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Sarah ging ans Meer, tauchen und sammelte Kraft. Und: Sie schaffte es tatsächlich, ihre Ehe mit Florian zu retten. „Ich glaube, das Wichtigste für eine lange Beziehung ist natürlich Vertrauen und der Wille, sich zu entwickeln, zu wachsen und einen Raum zu schaffen, in dem man wertfrei kommunizieren kann”, so Sarah. Das sage man schnell so dahin. „Aber wirklich in der Lage zu sein, seinem Partner zu sagen: ‘Das tut dir jetzt vielleicht weh, aber das ist das, wonach ich mich sehne, das ist das, was ich gerne probieren möchte.’”

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Sarah weiß, auch wenn es einfach klingt ‒ es ist verdammt schwierig. Aber: Es lohnt sich, um die Beziehung zu kämpfen. Das spürt man bei ihr und Florian sofort. Sie haben es geschafft, als Paar wieder zueinanderzufinden. Wohl vor allem, weil da doch noch ganz viel Liebe ist. Das zeigt auch die süße Liebeserklärung, die Sarah ihrem Mann und Manager am Ende unseres Interviews macht.

„Es gab viele Kreuzungen, wo der mich geschützt hat vor dem, was ich wollte und mich in die richtige Richtung geschoben hat. Auch wenn ich es nicht wollte. Ich wäre nicht hier, wenn der nicht so ein gutes Management machen würde und auch gutes Caretaking.”

Verwendete Quellen: RTL