Welche Tiara trägt sie beim Galadinner?Kronprinzessin Ingrid Alexandra: Ein ganz besonderer Auftritt steht an

Kronprinzessin Ingrid Alexandra begleitet ihren Vater König Haakon zu einem besonderen Galadinner.
Kronprinzessin Ingrid Alexandra begleitet ihren Vater König Haakon zu einem besonderen Galadinner.
imago/ABACAPRESS / Abdullah Firas/ABACA

Die norwegischen Royals geben ein Galadinner für die Abgeordneten des Parlaments. Nicht nur für König Haakon ist es ein besonderer Anlass. Mit Spannung wird auch der Auftritt von Kronprinzessin Ingrid Alexandra erwartet. Ein Juwelier wagt eine Prognose zu ihrem Kopfschmuck.

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Ingrid Alexandra (22) nimmt heute erstmals als norwegische Kronprinzessin am traditionellen Parlamentsdinner teil. Das "Stortingsmiddag" ist eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres im Königshaus: König Haakon VIII. (53) gibt im Königlichen Schloss ein Dinner für die Abgeordneten des Parlaments.

Die traditionelle Veranstaltung in Oslo wurde 1906 von König Haakon VII. (1872-1957) als fester Bestandteil des royalen Kalenders eingeführt. Für Haakon VIII. ist es nun das erste Mal, dass er das Galadinner als Monarch ausrichtet.

Neben dem König und Kronprinzessin Ingrid Alexandra wird Medienberichten zufolge auch Haakons Mutter Königin Sonja (89) anwesend sein. Mit Spannung wird erwartet, welchen Kopfschmuck die royalen Damen tragen werden. "Ich hoffe, dass wir die Kronprinzessin mit einer neuen Tiara sehen werden", sagte Hallvar Spjøtvold Sagøy vom Juwelier Langaard laut dem Magazin "KK".

Viel Auswahl für Ingrid Alexandra

Nach dem Tod von König Harald im August und dessen Schwester Prinzessin Astrid im September seien viele Schmuckstücke aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen den weiblichen Mitgliedern des Königshauses aufgeteilt worden, so der Experte. Es gebe darunter mehrere Tiaras, die seiner Meinung nach hervorragend zu einer jungen Kronprinzessin passen würden: beispielsweise die Vasa-Tiara, die bislang Prinzessin Astrid zur Verfügung stand.

Ursprünglich war sie ein Hochzeitsgeschenk der Einwohner Stockholms an Prinzessin Märtha von Schweden (1901-1954), als diese 1929 Norwegens Kronprinz Olav (1903-1991) heiratete. Prinzessin Astrid erbte den Schmuck 1954, als ihre Mutter starb. "Ich glaube, sie würde Ingrid Alexandra wirklich ausgesprochen gut stehen", erklärte Sagøy. Eine weitere Möglichkeit wäre die Vifte-Tiara, die derzeit zur Sammlung von Königin Mette-Marit (53) gehört. Sie war einst ein Hochzeitsgeschenk an Königin Maud (1869-1938), der Urgroßmutter von König Haakon.

Königin Mette-Marit wird nicht am Parlamentsdinner teilnehmen. Bis zum kommenden Sommer stehen für sie keine offiziellen Termine auf dem Programm, weil sie sich weiter von ihrer Lungentransplantation im Juni erholt.

Zur Auswahl für Ingrid Alexandra stehen zudem die Amethyst-Tiara oder der Reif der Malteserkors-Tiara. Vermutlich werde sich die Kronprinzessin aber für den Kopfschmuck entscheiden, den sie schon zuvor getragen hat, meint Hallvar Spjøtvold Sagøy. Ingrid Alexandra präsentierte bereits ein wertvolles Diamanten-Diadem, das ihr zum 18. Geburtstag geschenkt wurde: Bei der "Boucheron Pearl Circle Tiara" handelt es sich um ein Familienerbstück, das seit vielen Jahren in der norwegischen Königsfamilie getragen wird.

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Weiterer großer Termin für die Kronprinzessin

Nach dem Galadinner steht für die Kronprinzessin bald ein weiterer wichtiger Termin an: Ingrid Alexandra empfängt am 28. Oktober Vertreterinnen und Vertreter der Solidaritätskampagne Operasjon Dagsverk im Schloss in Oslo. Wie das norwegische Königshaus am Montag mitteilte, wird es ihre erste Audienz sein, die sie allein in ihrer neuen Rolle als Kronprinzessin abhält.

Der Empfang findet im sogenannten Arkadenzimmer statt. Der Hof bezeichnet den Raum als Büro der Kronprinzessin im Palast. Bis vor Kurzem arbeitete dort noch ihr Vater Haakon, der als König inzwischen neue Räume bezogen hat.

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Rückkehr nach Australien im Februar

Ingrid Alexandra hatte vergangenes Jahr ein sozialwissenschaftliches Studium an der Universität Sydney mit Schwerpunkt auf internationaler Politik und politischer Ökonomie begonnen. Wegen der gesundheitlichen Situation ihrer Mutter Mette-Marit ist sie vorübergehend an die Universität Oslo gewechselt. Im Februar will sie zum Studieren nach Australien zurückkehren.

(hub/spot)