In MemoirenJoe Manganiello erhebt schwere Vorwürfe gegen Ex-Frau Sofía Vergara

Joe Manganiello und Sofía Vergara waren von 2015 bis 2024 verheiratet.
Joe Manganiello und Sofía Vergara waren von 2015 bis 2024 verheiratet.
imago images/Pond5 Images / Muttnik

In seinen Memoiren blickt Joe Manganiello auf die schwerste Zeit seines Lebens zurück. Während einer lebensbedrohlichen Erkrankung habe er sich von seiner damaligen Frau Sofía Vergara kaum unterstützt gefühlt.

Joe Manganiello (49) wirft seiner Ex-Frau Sofía Vergara (54) vor, ihn während einer lebensbedrohlichen Erkrankung schlecht behandelt zu haben. Das schreibt der Schauspieler in seinen Memoiren "Bloodlines", die am 13. Oktober erscheinen. Das US-Magazin "People" berichtet unter Berufung auf Auszüge aus dem Buch.

Demnach habe sich Vergara über seinen kleinen Hund Bubbles lustig gemacht. Manganiello hatte das nur gut zwei Kilogramm schwere Tier 2019 aufgenommen, in einer Phase, in der er nach eigenen Angaben an Suizid dachte. Der Hund habe ihm damals Halt gegeben. "Ich wurde vom Patienten zum Versorger", schreibt er.

Umarmung verweigert

Ein weiterer Vorwurf wiegt schwer. Als er schwer krank gewesen sei, habe Vergara sich geweigert, ihn zu umarmen, behauptet Manganiello. Selbst dann, als er sie darum angefleht habe.

Auch zur Trennung des Paares, das von 2015 bis 2024 verheiratet war, schildert der "True Blood"-Star seine eigene Sicht. Vergara hatte 2024 öffentlich erklärt, die Ehe sei am Kinderwunsch ihres jüngeren Mannes zerbrochen. Sie selbst habe keine "alte Mutter" sein wollen, das sei dem Baby gegenüber nicht fair. Kinder seien für sie kein Thema mehr, so die Schauspielerin, die aus ihrer ersten Ehe mit Joe Gonzalez einen erwachsenen Sohn hat.

Manganiello widerspricht dieser Darstellung. Nach mehreren erfolglosen künstlichen Befruchtungen habe das Paar über eine Eizellspende nachgedacht. Wegen seiner Erkrankung habe er den Kinderwunsch jedoch aufgegeben. Er habe nicht sterben und seine Frau mit einem Kind zurücklassen wollen, "das biologisch nicht ihres war". Mit dem Buch wolle er das richtigstellen. "Es wurden Dinge über mich gesagt und gedruckt, die falsch waren", schreibt er.

Sieben Jahre Leidensweg

Im Interview mit "People" schilderte Manganiello, dass seine Beschwerden kurz nach der Hochzeit 2015 begannen. Heftige Bauchschmerzen hätten ihn zeitweise am Gehen gehindert, hinzu seien Hautausschläge, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Blutungen gekommen. In den folgenden sieben Jahren habe er rund 27 Kilogramm verloren. Bei einer Notoperation 2016 wurde ihm ein Teil des Darms entfernt, danach war er auf einen künstlichen Darmausgang angewiesen. "Es ist mir passiert, es ist die Wahrheit, und ich habe die Narben, um es zu beweisen", sagte er.

Vergara spielte damals nach Manganiellos eigener Schilderung eine entscheidende Rolle bei seiner Rettung. Während er in Narkose lag, stimmte sie als nächste Angehörige der lebensrettenden Entfernung seines Dickdarms zu. Als er nach dem Eingriff aufwachte, war sie an seinem Krankenbett.

Die Ursache seiner jahrelangen Beschwerden blieb trotz zahlreicher Untersuchungen ungeklärt. Als die Medizin ihm nicht weiterhalf, suchte er nach eigenen Angaben einen Schamanen in Santa Monica auf. Dieser habe generationenübergreifende Traumata als Ursache gesehen, darunter den Verlust von Vorfahren im Völkermord an den Armeniern. Inzwischen sei er nach einer weiteren Operation, bei der sein Verdauungstrakt wiederhergestellt wurde, beschwerdefrei und brauche keine Medikamente mehr.

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Neues Glück mit Caitlin O'Connor

Halt findet Manganiello heute bei seiner Verlobten Caitlin O'Connor. Mit ihr denke er sogar über Kinder nach, "wenn es für mich bestimmt ist". Rückblickend sagt er: "Sieben Jahre lang dachte ich, ich wäre nächste Woche tot. Jetzt hat sich mir die Welt wieder geöffnet."

Hilfe bei Suizidgedanken: Wer selbst Suizidgedanken hat oder Angehörige und Freunde in einer Krise unterstützen möchte, findet Hilfe bei der Telefonseelsorge. Sie ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800/111 0 111, 0800/111 0 222 und 116 123.

(jom/spot)