„Bin kein Millionär, aber...”WWM-Liebling Aaron Troschke möchte Fußball-Funktionär bei Zweitliga-Club werden

Er möchte seiner großen Liebe, der alten Dame, helfen!
Bei der Mitgliederversammlung am Sonntag (26. April) von Zweitliga-Riese Hertha BSC, wählen die Mitglieder den Aufsichtsrat des Vereins. Auf der Liste der hochrangigen Kandidaten aus Unternehmern und Politikern fällt ein Name auf: „Wer wird Millionär“-Liebling Aaaron Troschke (36). RTL.de fragte den Internet-Star exklusiv, welchen Mega-Plan er nun hat, und ob er auch eine Million mitbringt.
Troschkes Lieblingsspieler ist Fabian Reese
Aaron Troschke gehört zu den ganz besonderen Ex-Kandidaten bei „Wer wird Millionär“. Nicht nur, dass er es fast geschafft hätte, Günther Jauch an die Wand zu quatschen, nein, er kam der Million auch schon gefährlich nahe und für diesen Weg zum Ruhm hat er drei Sendungen gebraucht. Der sympathisch-plapperhafte Kandidat gewann schließlich 125.000 Euro und alle Sympathien, denn der damals 23-jährige Berliner Kioskbesitzer überzeugte durch Unterhaltungswert. Und scheiterte eben nur an der 500.000-Euro-Frage.
Lese-Tipp: Aaron Troschke: „Günther Jauch habe ich meine Karriere zu verdanken”
Jetzt ist der gebürtige Berliner am Sonntag bei der Mitgliederversammlung von Hertha BSC ein Kandidat für den mächtigen Aufsichtsrat von Hertha BSC. Dabei will er sich gegen Ex-Spieler, Politiker und Unternehmer durchsetzen. Troschke schwärmt von der Hertha im Interview mit RTL.de: „Hertha BSC ist mein Verein - in guten wie in schlechten Zeiten. Irgendwann wurde aus Gucken Mitfiebern, aus Mitfiebern Liebe. Und diese Liebe wurde nur noch stärker, als ich das erste Mal mit meinem Sohn im Stadion war. Es war ein ganz besonderes Spiel gegen Dynamo Dresden und mein Lieblingsspieler Fabian Reese hat meinem Sohn dann noch ein Trikot geschenkt.”
Video-Tipp: Das ist mit Aaron Troschkes Gewinn passiert
Diese Momente will Troschke seinem Herzensverein zurückgeben: „Hertha ist ein toller Verein. Wir müssen mehr zusammen rutschen und den Berlin Weg von Kay (Bernstein, verstorbener Präsident von Hertha BSC, d. Red.) weitergehen. Hertha hat einige Probleme, aber dafür muss ich erst einmal in den Rat kommen, um sie anzusprechen und zu wissen, warum es so ist.”
Lese-Tipp: Neues Traumjob-Ziel von Christoph Kramer!
Weiter sagt der Kult-Kioskbesitzer: „Dieser Verein ist besonders, alleine, dass ein Elternteil mit Kids4Free kostenlos ein Kind mit ins Stadion nehmen kann oder es die Becher-Spendenaktionen der Ostkurve gibt. Das müssen wir viel mehr zeigen, wie sympathisch Hertha BSC ist. Nicht: Hey, wir wollen aufsteigen. Es laufen Sachen nicht bei Hertha, aber ich will erst mal wissen, warum Sachen scheiße laufen und ob ich diese Dinge mit meinen Ideen verbessern kann. ”
Aaron Troschke will Hertha BSC besser machen
In seinem Steckbrief zur Bewerbung macht Herthaner Troschke auch seine Expertise deutlich, die er Hertha BSC bringen möchte: „Durch meine langjährige Erfahrung im Medien-, Digital- und Markenaufbau weiß ich, wie öffentliche Wahrnehmung entsteht, wie Vertrauen aufgebaut wird und wie wichtig klare und transparente Kommunikation ist - gerade in schwierigen Phasen. Dieses Wissen möchte ich einbringen, um Prozesse kritisch zu begleiten, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und dort zu unterstützen, wo Kommunikation und Außenwirkung für den Verein entscheidend sind.”
In der Bundesliga ist es gerne üblich, dass gerade von Sponsoren und Geldgebern die Aufsichtsräte besetzt werden. Beim Rekordmeister FC Bayern München sitzen zum Beispiel im Aufsichtsrat: Dr. Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender Audi AG und Michael Diekmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Allianz SE.
Bringt der „Hey Aaron”-Youtuber (1,55 Mio. Abonnenten) denn auch selbst Geld mit in den Verein? Troschke exklusiv bei RTL.de: „Also Millionär bin ich nicht, läuft aber ganz gut. Ich habe mehrere Partner, die ich gerne bei Hertha hereinbringen würde. Ich war mit Kay sehr dicke, habe einen guten Draht zu den Spielern und wenn ich da etwas dazu beitragen kann, wie Partner, dann stelle ich die natürlich vor. Das habe ich aber schon vor der Kandidatur gemacht.”
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Hertha BSC



