Trauer um „Die Brücke“-StarMit 16 schrieb sie Filmgeschichte – jetzt ist Cordula Trantow mit 83 Jahren gestorben

Schon als Teenager schreibt sie deutsche Filmgeschichte.
Mit gerade einmal 16 Jahren steht Cordula Trantow für den preisgekrönten Antikriegsfilm „Die Brücke“ vor der Kamera und wird einem Millionenpublikum bekannt. Nun ist die Schauspielerin im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie ihre Agentur mitteilt, liegt ihr Tod bereits einige Wochen zurück.
Der Weg nach Hollywood und wieder zurück
Die Schauspielerin starb bereits am 12. August im Alter von 83 Jahren, wie ihre Berliner Agentur Nicolai mitteilte. Nach Angaben der Agentur erlag Trantow einer kurzen, schweren Krankheit. Ihre Familie sei bei ihrem Tod bei ihr gewesen.
Trantow wurde während des Zweiten Weltkriegs in Berlin geboren, später lebte sie lange in Bayern. Nach einer Ballettausbildung wurde sie Ende der Fünfzigerjahre mit einem Film bekannt, der bis heute als einer der wichtigsten des deutschen Nachkriegskinos gilt: In Bernhard Wickis Antikriegsdrama „Die Brücke” von 1959 spielte sie mit 16 Jahren an der Seite des damals 14-jährigen Volker Lechtenbrink die Franziska. Dafür bekam sie das Filmband in Gold als beste Nachwuchsschauspielerin.
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Der Erfolg des Films öffnete ihr die Türen bis nach Kalifornien. 1962 stand sie in der US-Produktion „Hitler” vor der Kamera und verkörperte die Nichte des Diktators. Dafür erhielt sie eine Nominierung für den Golden Globe. Doch an einer internationalen Karriere war Trantow nicht interessiert.
Jahrzehnte auf der Bühne und im TV
Anschließend stand Trantow jahrzehntelang unter anderem in München und Stuttgart im Theater auf der Bühne und gehörte zu den prägenden Gesichtern der deutschen Kulturlandschaft. Sie führte auch selbst Regie und gründete in Oberbayern den Weilheimer Theatersommer, außerdem arbeitete sie als Synchronsprecherin.
Im Fernsehen trat sie unter anderem in „Derrick” und „Der Alte” sowie in der Fernsehreihe „Unser Walter” oder „Ein zauberhaftes Biest” auf. Verheiratet war sie mit dem Theaterregisseur Rudolf Noelte.
Verwendete Quelle: Spot on news


