Als sie sich wehrt, bekommt sie Probleme Cheyenne Ochsenknecht ist Opfer von Dick-Picks

Cheyenne Ochsenknecht reicht es.
In ihrer Instagram-Story macht das Model jetzt ihrem Frust Luft: Seit Jahren werde sie mit Dick-Pics belästigt – doch als sie einen mutmaßlichen Absender öffentlich machte, wurde nicht er, sondern sie von der Plattform sanktioniert. Ihr Konto ist nun eingeschränkt, Kooperationen leiden, während das Profil des Mannes weiterhin normal einsehbar ist.
Cheyenne Ochsenknecht bekommt Dick-Pics: Instagram schränkt ihr Konto ein – Absender-Profil bleibt online
In mehreren Story-Sequenzen schildert Cheyenne Ochsenknecht, wie sehr sie die ständigen Penis-Bilder belasten. Sie spricht von „Jahren“, in denen sie immer wieder ungefragt Nacktfotos bekommt – von Männern, die sie nicht kennt und die sich offensichtlich sicher fühlen hinter ihren Accounts. Für ihre Follower formuliert sie klar, was das für sie bedeutet: Es geht nicht um ein paar „anrüchige Nachrichten“, sondern um wiederholte sexuelle Belästigung im Netz.

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Vor kurzem zog Cheyenne einen radikalen Schlussstrich – zumindest für sich. In ihrer Story veröffentlichte sie den Namen und ein Bild eines Mannes, von dem sie solche Dick-Pics erhalten haben soll. Sie wollte zeigen, wer hinter den Nachrichten steckt, und damit ein Signal setzen: Frauen müssen sich das nicht länger gefallen lassen.
Konsequenzen trifft ausgerechnet sie
Die Reaktion von Instagram sorgt bei ihr nun für blanke Wut. Statt den gemeldeten Account konsequent zu prüfen und gegebenenfalls zu sperren, wurde Cheyenne selbst ermahnt. Ihr Profil wurde zusätzlich eingeschränkt – mit Folgen für ihre Reichweite und damit auch für ihre Kooperationen mit Marken. Während bei ihr also berufliche Einbußen drohen, ist das Profil des Mannes nach ihren Angaben weiterhin ganz normal öffentlich einsehbar.

Für Cheyenne ist das ein Schlag ins Gesicht: Eine Frau, die sich gegen digitale Gewalt wehrt, wird von der Plattform regelkonform abgemahnt, während der mutmaßliche Täter weiterhin aktiv bleiben kann. Genau diese Schieflage prangert die 25-Jährige nun offen an – und spricht damit vielen Betroffenen aus der Seele, die ähnliche Erfahrungen mit ungleichen Plattform-Regeln gemacht haben.
Gang zur Polizei – und ein Signal an andere Frauen
Cheyenne belässt es nicht bei wütenden Storys. Sie erklärt, dass sie den Mann inzwischen bei der Polizei angezeigt hat. Schon in der Vergangenheit hatte sie betont, dass sie Dick-Pics konsequent zur Anzeige bringt – ein Schritt, den sie nun erneut geht. Damit will sie nicht nur sich schützen, sondern auch andere Frauen, die der gleiche Absender oder ähnliche Täter ins Visier nehmen könnten.
Video-Tipp: Sexualisierte Gewalt im Netz
Ihr Fall zeigt exemplarisch, wie kompliziert der Kampf gegen sexuelle Belästigung im Netz ist: Strafrechtlich sind Dick-Pics inzwischen in vielen Fällen verfolgbar, gleichzeitig reagieren Plattform-Algorithmen oft härter auf „Naming & Shaming“ als auf die ursprünglichen Übergriffe. Cheyenne Ochsenknecht nutzt ihre Reichweite jetzt, um genau darüber zu sprechen – und macht deutlich, dass sie nicht bereit ist, diese Form von digitaler Gewalt einfach hinzunehmen. (ros)
Verwendete Quellen: eigene RTL Recherchen, instagram, 20min, bild, derstandard
































