Das macht die Schauspielerin heuteAls „Ugly Betty” wurde sie berühmt! Was wurde aus America Ferrera?

Von der schüchternen Mode-Assistentin zur Oscar-Nominierten, Aktivistin und zweifachen Mama!
Das Leben von America Ferrera (42) klingt heute wie ein echtes Hollywood-Märchen. Als 2010 die Erfolgsserie „Ugly Betty” endete, fragten sich viele Fans: War das der Höhepunkt ihrer Karriere? Oder erst der Anfang? Die Antwort: eindeutig Letzteres! Wir verraten, wie sich die Schauspielerin seitdem beruflich und privat verändert hat – und warum sie heute erfolgreicher ist als je zuvor.
America Ferrera feierte Durchbruch mit „Ugly Betty”
Mit der Rolle der Betty Suarez in der US-Serie „Ugly Betty“ (2006–2010) wurde America Ferrera weltberühmt. Für ihre Darstellung der warmherzigen, klugen Frau mit Zahnspange, die sich in der Modebranche behauptet, gewann die Schauspielerin als erste Latina den Emmy als beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie. 2007 bekam America einen Golden Globe als beste Hauptdarstellerin.
Nach dem Serienfinale gönnte sich America zunächst eine kreative Neuorientierung. Sie stand 2011 erstmals auf der Londoner West-End-Bühne im Musical „Chicago“ und kehrte sogar an die Uni zurück: 2013 schloss sie ihr Studium mit einem Bachelor in Internationalen Beziehungen ab – ein Schritt, den sie während ihres frühen Ruhms pausiert hatte. Parallel blieb die Schauspielerin in Film und Fernsehen präsent:
Rollen in Indie-Filmen wie „It’s a Disaster“ (2012)
Gastauftritte in Serien wie „The Good Wife“ (2011-2013) oder „Inside Amy Schumer“ (2015)
Produzentin und Regisseurin der Serie „Gentefied” (2019)
Und ein Fan-Liebling blieb America ohnehin: Ihre Stimme wurde weltweit bekannt als Astrid in der „How to Train Your Dragon”-Reihe, die sie über Jahre hinweg begleitete.
Hollywood-Triumph und Oscar-Nominierung dank „Barbie“
Der große TV-Neustart kam 2015 mit der NBC-Comedy „Superstore”. Dort spielte America sechs Staffeln lang die ehrgeizige Amy – und war nicht nur Hauptdarstellerin, sondern auch Produzentin und Regisseurin mehrerer Episoden. Nach fünf Jahren verließ sie die Serie bewusst, um „das nächste Kapitel“ ihrer Karriere zu starten.
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Spätestens 2023 wurde klar: America ist längst mehr als nur „Betty“. Für ihre Rolle in dem Film „Barbie” erhielt sie sogar eine Oscar-Nominierung – ein Karriere-Meilenstein, der sie endgültig in der A-Liga Hollywoods verankerte. Ein süßes Detail: Ihr Ehemann hatte im Film einen Cameo-Auftritt als ihr Leinwand-Partner.
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Glücklich mit Ryan Piers Williams seit über 20 Jahren
Privat fand Ferrera ihr Glück schon lange vor dem großen Ruhm. 2005 lernte sie Filmstudent Ryan Piers Williams kennen – er besetzte sie in seinem ersten Kurzfilm. Aus der Zusammenarbeit wurde Liebe. 2010 verlobte sich das Paar und heiratete am 27. Juni 2011, dem sechsten Jahrestag der Beziehung, in New York. Gemeinsam haben sie zwei Kinder: Sohn Sebastian (2018) und Tochter Lucia (2020).
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America schwärmt immer wieder öffentlich davon, wie sehr sie das Mama-Sein genießt und es ihr Leben verändert hat. Die 42-Jährige beschreibt die Mutterschaft aber auch als eine intensive und fordernde Erfahrung. Besonders die Geburt ihrer Tochter während der Pandemie sei eine lehrreiche Zeit gewesen und habe die Familie noch enger zusammenrücken lassen.
Aktivistin mit Herz: Politik und Engagement
Neben der Schauspielerei engagiert sich America leidenschaftlich politisch. 2016 gründete sie mit ihrem Mann die Organisation „Harness”, die Künstler zu gesellschaftlichem Engagement motiviert. Sie setzt sich besonders für Frauenrechte, Einwanderungspolitik und politische Beteiligung junger Menschen ein. Damit gehört sie heute zu den politisch aktivsten Schauspielerinnen Hollywoods.
Aus der Serien-Heldin wurde eine vielseitige Powerfrau, Schauspielerin, Produzentin, Aktivistin, Oscar-Nominierte und Familienmensch. Und eines ist sicher: Americas Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht zu Ende.
Verwendete Quellen: Instagram, People, Vogue, Entertainment































