„War in einer persönlichen Krise”: Verena Ofarim blickt auf schwierige Zeiten zurück – was ihr geholfen hat
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Hinter Verena Ofarim (39) liegen turbulente Zeiten. Die Trennung von ihrem Ex-Mann Gil Ofarim, Frustration im Job und immer dieser Gedanke, trotzdem funktionieren zu müssen. Es gab einige äußere Umstände, die die zweifache Mutter zum Nachdenken gebracht haben. Wie sie es geschafft hat, diese hinter sich zu lassen, nach vorne zu blicken und einfach wieder sie selbst zu sein, seht ihr im Video.
"Ich war auch in dieser Phase, wo ich mein Innen nicht mehr so gern gemocht habe und mein Außen nicht." Trennung, Trauer, Tränen – eine schwere Zeit in der Verena Ofarim eine neue Stärke gefunden hat - und uns erklärt sie, wie das JEDER lernen kann... Wir begleiten Verena Ofarim ins Parkhotel Egerner Höfe am Tegernsee. Hier gönnt sich die zweifache Mutter eine Auszeit. Ganz bewusst. "Ich denke, wir kennen das alle, dass wir einfach im Alltag ein bisschen untergehen. Unsere Träume, unsere Bedürfnisse. Dass wir natürlich sehr verhaftet sind, in anderen zu gefallen. Und wir müssen auch funktionieren für die Kinder, für den Partner usw. und ich denke, das ist immer sehr wichtig, sich kleine Auszeiten zu nehmen." Wir lernen Verena Ofarim zum ersten Mal kennen, als wir über ihren Ex-Mann Gil Ofarim berichten. 2014 heiraten die Beiden, bekommen zwei Kinder. Trennung im Jahr 2018 - und die war alles andere als schön... Es braucht Zeit, bis sie sich davon erholt. Durchatmen, runterkommen, zu sich finden. Aber mal ehrlich: Nicht jeder kann sich allerdings einfach so in ein Luxushotel flüchten! Das weiß auch die 39-Jährige. Deshalb hat sie ihren ganz eigenen Alltagshelfer entwickelt: Aura-Sprays auf Aromaöl-Basis. Glaubt wahrscheinlich nicht jeder dran... "Im Alltag hängen wir oft fest in unserem ich nenne es mal Monkey Mind. Und das Tolle ist, diese Sprays, die holen uns sofort ab. Weil die wirken im limbischen System. Das limbischen System ist unser emotionales Zentrum im Gehirn und die wirken sofort, ohne dass wir daran glauben oder nicht." Reine Natur, sagt sie. Drei Sprays für drei verschiedene Lebenslagen - "Muse" steht für innere Kreativität. Und schauen sie mal, welcher Name eigentlich für das "Moon"-Spray geplant war: "Ursprünglich dachte ich mir, dass ich es nicht Moon nenne, sondern dass ich es vielleicht Anti-Asshole-Spray nenne, weil wir einfach manchmal das Gefühl haben, es wird einfach zu viel. Und wir haben manchmal auch negative Gespräche. Manche Leute, ich sage immer, die geben den Müll in den Garten ab und es gehört gar nicht zu uns. Und das ist so der kleine Hinweis Reinige dich, komm wieder bei dir an." Anti-Arschloch-Spray - herrlich. Als Coach arbeitet Verena mit Führungskräften und Unternehmern – gibt ihre Tipps weiter. Achtsamkeit ist schon in ihrer Kindheit ein Thema und begleitet sie. Doch die Idee für die Sprays? Die kam viel später. In einer schweren Phase ihres Lebens: "Ich war tatsächlich auch in einer persönlichen Krise wirklich drin und war einfach auch mit meinem Job auch nicht mehr zufrieden. Und es waren einfach einige äußere Umstände, die mich dann einfach zum Nachdenken gebracht haben. Und ich wusste aber auch, ich kann jetzt nicht dem entfliehen." Eine schwere Zeit – die auch mit ihrem Ex-Mann, Sänger Gil Ofarim, zu tun hat: Nach der Trennung 2018 folgt ein heftiger Rosenkrieg und ein zermürbender Sorgerechtsstreit um die zwei Kinder: "Da waren auch viele Menschen, die gesagt haben: No, keine gute Beziehung, nicht gut. Ich musste die Erfahrung selber machen und man kann es erst. Also ich bin auch nicht traurig darüber oder ,hätte mir mal jemand gesagt' oder irgendwas. Ne, weil das ist meine Erfahrung und meine Erfahrung hat mich einfach jetzt zu dem Menschen gemacht, der ich jetzt bin." Sie hat es geschafft! Raus aus der Krise, rein ins Leben. Hat Lösungen für sich und ihre Kinder gefunden. Gelernt, sich abzugrenzen – von allem Negativen. Sie will heute nicht mehr allen gefallen – sondern nur noch sich selbst! "Ich denke, wir haben alle immer diese Stimme. Man nennt es ja Red Flags, die dann irgendwie schon sagen würde: Das ist komisch, mach das nicht, das ist nicht in Ordnung. Aber dass man einfach wirklich sich auch traut, darauf von Anfang an zu hören." All die Prüfungen, all die Krisen – sie haben Verena stärker gemacht. "Es ist wichtig, wirklich zu sagen: Was gehört dir und was gehört mir? Und wirklich bei sich zu bleiben, wenn es sich nicht gut anfühlt, wenn es sich nicht stimmig anfühlt. Besser gehen. Und ich sag auch immer, wenn es wirklich kein hell yes, also auch zu fühlen, ist es ein hell yes, also ein Ja oder ist es so Nein? Dann dann mach es nicht. Dann geh nicht. Verlasse die Beziehung. Verlasse das Essen, verlasse den Raum, verlasse dieses Meeting und wir haben immer die Möglichkeit auszusteigen." Verena Ofarim hat ihren ganz eigenen Weg zu sich selbst gefunden – das spürt man in jedem Wort. Heute baut sie sich kleine Inseln der Ruhe, um sich vor negativen Energien zu schützen und immer wieder ganz bei sich anzukommen.....Und wenn dabei ein Aura Spray hilft - umso besser.
