Erste Worte nach erfolgreichem Eingriff „Unglaublich erleichtert!“ Prinzessin Märtha Louises Ehemann hat Spenderniere bekommen

Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett
Prinzessin Märtha Louise und Durek Verrett freuen sich auf die Zukunft
Paul Archuleta/Getty Images

Seit Jahren bangte er um seine Gesundheit, jetzt darf er Hoffnung schöpfen!
Durek Verrett (51), der Ehemann von Prinzessin Märtha Louise von Norwegen (54), hat eine neue Niere erhalten. Die Transplantation im Universitätsklinikum Oslo gilt als vorerst gelungen – für den selbsternannten Schamanen ist es bereits die zweite lebensrettende Operation dieser Art. In einem bewegenden Statement spricht das Paar von einem „Geschenk“, das ihnen eine neue Zukunft eröffnet.

Durek Verrett lebt jetzt mit einer neuen Niere

Wie die norwegische Zeitung VG berichtet, lebt Prinzessin Märtha Louises Ehemann Durek Verrett jetzt mit einer Spenderniere. Carina Scheele Carlsen, die Managerin von Märtha Louise, bestätigte am 26. August 2026, dass der 51-Jährige die Transplantation erfolgreich überstanden hat.

In einer gemeinsamen Mitteilung des Paares hieß es: „Zuallererst empfinden wir enorme Dankbarkeit dafür, dass jemand bereit ist, als Spender zu fungieren. Es ist schwer in Worte zu fassen, was ein solches Geschenk bedeutet. Die neue Niere hat Durek eine neue Chance gegeben, und das werden wir niemals als selbstverständlich ansehen.“

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Märtha Louise und Durek seien „unglaublich erleichtert“, dass der Eingriff den Umständen entsprechend gut verlaufen ist. Gleichzeitig baten sie darum, ihre Privatsphäre in der kommenden Zeit zu respektieren – die Phase der Heilung hat gerade erst begonnen. Denn so groß die Freude auch ist – das Paar weiß, dass der Weg noch lang ist. Nach einer erfolgreichen Operation bleibt immer das Risiko, dass der Körper das neue Organ nicht annimmt. Die kommende Zeit wird geprägt sein von Medikamenten, Kontrollen und der Hoffnung, dass die neue Niere bleibt.

Dank an „kleine Engel“ im Krankenhaus

Trotz der Strapazen meldete sich Durek auch selbst zu Wort. Er richtete einen besonderen Dank an das medizinische Personal, das ihn während seiner Krankheit begleitet hatte. „Ich wurde schon an vielen Orten auf der Welt behandelt, aber ich habe noch nie so viel Herzlichkeit, Fürsorge und Menschlichkeit erfahren wie bei den medizinischen Fachkräften in Norwegen im Allgemeinen und im Drammen-Krankenhaus im Besonderen.”

Und weiter: „Die Art und Weise, wie sich die Ärzte und Pflegekräfte um mich gekümmert haben, sowohl als Patient als auch als Mensch, hat mich tief berührt. Sie waren meine ‘kleinen Engel’ in einer sehr anstrengenden Zeit.“

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Die eigentliche Transplantation fand im Universitätsklinikum Oslo, dem Rikshospitalet, statt – jenem Krankenhaus, in dem sich aktuell auch Dureks Schwiegervater König Harald (89) in Behandlung befindet.

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Alltag zwischen Dialyse, Hoffnung und Todesangst

Für Durek ist es nicht die erste Nierentransplantation. Bereits als 28-Jähriger erlebte er einen medizinischen Albtraum: Seine Nieren versagten plötzlich, sein Herz blieb siebenmal stehen, er lag zwei Monate im künstlichen Koma. 2012 rettete ihm seine ältere Schwester Angelina das Leben, indem sie ihm eine Niere spendete. Doch dieses Organ versagte im Laufe der Jahre.

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Im September 2023 machte Durek öffentlich, dass die Niere erneut ausgetauscht werden müsse. In einer Netflix-Dokumentation („Rebel Royals: An Unlikely Love Story“, 2025) schilderte er eindringlich, wie sehr ihn die Dialyse zeichnete:
„Die Dialyse ist für mich wie eine Gefängnisstrafe. Ich fahre dreimal pro Woche dorthin und sitze vier Stunden lang in einem Stuhl. Ich habe keine andere Wahl, als dort zu sitzen, sonst sterbe ich. Ich kann leicht einen Herzinfarkt bekommen, und ich spüre bereits Schmerzen im Arm und in der Brust.“

Schließlich bat er sogar öffentlich um eine Organspende. Nun ist dieser lang ersehnte Anruf gekommen – und mit ihm die Hoffnung auf ein Leben mit weniger Angst und Schmerzen.

Ein Königshaus im Ausnahmezustand

Das Jahr 2026 ist für die norwegische Königsfamilie geprägt von gesundheitlichen Sorgen. Bevor Durek seine neue Niere erhielt, wurde bereits seiner Schwägerin Kronprinzessin Mette-Marit (53), der Ehefrau von Prinz Haakon (53), Mitte Juni eine neue Lunge transplantiert. Auch König Harald kämpft derzeit im Rikshospitalet mit gesundheitlichen Problemen, darunter Wassereinlagerungen und eine hämolytische Anämie.

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Immer wieder wurden Märtha Louise und Durek an König Haralds Krankenbett gesichtet – ein sichtbares Zeichen dafür, wie eng die Familie in schwierigen Zeiten zusammensteht.

Verwendete Quellen: vg.no