Knast-Pause Marius Borg Hoiby darf mit Fußfessel nach Hause

Info - Norvège: Marius Borg Hoiby, le fils de la princesse Mette-Marit soupçonné de 23 infractions dont trois viols - Marius Borg Hoiby - La famille royale de Norvège lors du jubilé de 25 ans de règne du roi Harald de Norvège à Trondheim, le 23 juin 2016. King Harald celebrates his 25 year jubilee as King of Norway and today is the 25th anniversary of the king being blessed in Nidaros Cathedral in 1991, in Trodheim on June 23, 2016. Attending from the royal family are King Harald and Queen Sonja, Crown Prince Haakon, Crown Princess Mette-Marit, Princess Ingrid Alexandra, Prince Sverre Magnus and Mr Marius Borg Høiby, Princess Martha Louise with daughters Maud Angelica, Leah Isadora and Emma Tallulah and Princess Astrid, Mrs Ferner. Trondhei PUBLICATIONxNOTxINxFRAxUKxUSAxAUSxBEL Copyright: xRoyalportraitsxEurope/BernardxRubsamenx/xBestimagexRoyalportraitsxEurope/BernardxRubsamenx/xBestimagex
Marius Borg Høiby darf jetzt erstmal mit Fußfessel vor die Tür.
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Diese Entscheidung kommt überraschend!
Seit Anfang Februar sitzt Marius Borg Høiby in Untersuchungshaft. Nun hat ein Gericht entschieden, wie es für den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit weitergeht.

Vier weitere Wochen – aber nicht mehr hinter Gittern

Im Justizfall um Marius Borg Høiby ist am Montag eine wichtige Entscheidung gefallen. Das Osloer Amtsgericht ordnete an, dass der 29-Jährige weiterhin in Untersuchungshaft bleibt. Allerdings darf der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit diese Zeit im Hausarrest auf Skaugum mit einer elektronischen Fußfessel verbringen. Die norwegische Staatsanwaltschaft legte gegen den Beschluss umgehend Berufung ein.

Noch vor der Anhörung hatte die Osloer Polizei deutlich gemacht, dass sie eine Freilassung für verfrüht hält. Nach Einschätzung der Ermittler sei das Risiko weiterer Verstöße gegen das Kontaktverbot weiterhin zu hoch. Dieses gilt gegenüber einer Ex-Freundin, gegen die Høiby laut den Ermittlungen mehrfach gewalttätig geworden sein soll. In einer Mitteilung erklärte die Polizei, sie arbeite an vorbeugenden Maßnahmen, um das Risiko neuer Straftaten zu verringern. Deshalb beantragte sie eine weitere Verlängerung der Untersuchungshaft.

Im Video: Gericht verurteilt Sohn von Mette-Marit wegen Vergewaltigung

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Schon während der Haft durfte Høiby das Gefängnis verlassen

Für Høibys Anwalt Petar Sekulic war dieser Schritt kaum nachvollziehbar. Gegenüber dem norwegischen Sender TV2 sagte er vor der Anhörung: „Es ist sehr schwer zu verstehen, warum sie weitere Haft beantragen.“ Bereits zuvor hatte der Jurist der Zeitung VG erklärt, sein Mandant stimme einer weiteren Haftverlängerung nicht zu. Deshalb musste das Gericht erneut über die Unterbringung entscheiden.

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Nach Informationen der norwegischen Zeitung Nettavisen hatte Marius Borg Høiby während seiner Untersuchungshaft bereits begleiteten Freigang erhalten. Dabei durfte er das Gefängnis zeitweise verlassen, stand jedoch jederzeit unter Aufsicht von Polizei- oder Justizbeamten. Solche Ausgänge sind etwa für Arzttermine oder Familienbesuche möglich.

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Trotzdem blieb die Situation für den 29-Jährigen belastend. „Es läuft jetzt besser als vorher, aber es ist immer noch eine Belastung, im Gefängnis zu sein“, sagte sein Anwalt laut VG vor der Gerichtsentscheidung.

Mit dem nun angeordneten Hausarrest könnte sich Høibys Situation zunächst etwas entspannen. Ob die Entscheidung Bestand hat, ist allerdings offen. Durch die Berufung der Staatsanwaltschaft muss sich nun die nächste Instanz mit dem Fall beschäftigen.

Høiby war im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt worden, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig.

Verwendete Quellen: seher.no, dpa