„Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen“Mette-Marit: So trickste mich Epstein aus!

Die Freundschaft mit Jeffrey Epstein bringt Norwegens Kronprinzessin in Bedrängnis. Nun äußert sich Mette-Marit erstmals persönlich in einem Interview zu ihrer Vergangenheit mit dem Sexualstraftäter.
Den Tränen nahe und mit zitternder Stimme hat Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit in einem Fernsehinterview ihr Schweigen über ihre Freundschaft mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gebrochen. „Ich wünschte, ich hätte ihn niemals getroffen“, sagte sie dem Sender NRK. Mette-Marit und Epstein sollen über Jahre Kontakt gehabt haben - auch nachdem der US-Amerikaner bereits zum ersten Mal verurteilt worden war. „Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher war“, sagte sie NRK. Sie habe sich von Epstein „manipulieren und täuschen“ lassen.
Der Name der Frau von Norwegens Kronprinz Haakon taucht Hunderte Male in den Akten zu dem Fall auf. In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben - nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf. Mette-Marit soll Epstein Dinge geschrieben haben wie: „Ich vermisse dich, mein verrückter Freund“ und „Paris ist gut für Ehebruch“.
Bislang hatte sich Mette-Marit nur schriftlich zu ihrem engen Kontakt mit Epstein geäußert, der durch die Veröffentlichungen in dem Fall ans Licht gekommen war. Das hatte in Norwegen große Kritik ausgelöst. Ihre Landsleute hatten Mette-Marit auch übel genommen, dass sie sich nicht früher ausführlich dazu geäußert hatte.
Das hatte der Hof mit der Gesundheit der Kronprinzessin begründet: Mette-Marit leidet an einer chronischen Lungenkrankheit. Auch der Vergewaltigungs-Prozess gegen ihren ältesten Sohn Marius Borg Høiby dürfte die Kronprinzessin belastet haben. Dieser war am Donnerstag zu Ende gegangen.
„Ich bin die Mutter eines jungen Mannes, der sich in einer sehr schwierigen Situation befunden hat“, sagte Mette-Marit NRK. „Außerdem ist mein Gesundheitszustand so, dass ich sehr viel Ruhe brauche. Und dieser Zustand hat sich noch etwas verschlechtert.“
Verwendete Quellen: mba/dpa


