Familie bestätigt Tod auf InstaCountry-Star John Anderson stirbt mit 71 Jahren im Schlaf

Mit Songs wie „Swingin‘“ und „Straight Tequila Night“ prägte John Anderson über Jahrzehnte die US-amerikanische Countrymusik. Wenige Tage nach seinem letzten öffentlichen Auftritt ist der Sänger im Alter von 71 Jahren gestorben. Seine Familie nimmt mit emotionalen Worten Abschied.
Der US-amerikanische Country-Sänger John Anderson ist tot. Der Musiker starb am Mittwoch im Alter von 71 Jahren, wie seine Familie auf seinem offiziellen Instagram-Account bestätigte. Nach Angaben seines Managements starb Anderson friedlich im Schlaf. Eine genaue Todesursache wurde bislang nicht bekannt gegeben.
„Schweren Herzens teilen wir den Tod unseres geliebten Ehemanns, Vaters, Großvaters und besten Freundes mit“, heißt es in der Erklärung seiner Angehörigen. Für die Welt sei Anderson ein begnadeter Sänger gewesen, dessen Stimme unzählige Menschen berührt habe. Für seine Familie sei er jedoch viel mehr gewesen: „Er war das Herz unserer Familie, derjenige, der uns zum Lachen brachte, uns von ganzem Herzen liebte und jeden gewöhnlichen Moment besonders machte.“
Noch am vergangenen Sonntag hatte sich Anderson bei der Aufnahmezeremonie der Country Music Hall of Fame in Nashville gezeigt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau besuchte er die Veranstaltung, bei der unter anderem auch Country-Star Tim McGraw in die Ruhmeshalle aufgenommen wurde. Anderson selbst gehörte ihr bereits seit 2024 an. Auf Fotos vom Abend ist der Sänger gut gelaunt im Kreis seiner Musikerkollegen zu sehen.
Auch McGraw erinnerte sich nach der Todesnachricht auf Instagram an die Begegnung. Anderson sei in bester Stimmung gewesen, sie hätten miteinander geredet, gelacht und gemeinsam gesungen. Die Nachricht von seinem Tod habe ihn vollkommen erschüttert. Es sollte Andersons letzter bekannter öffentlicher Auftritt sein.
John Anderson wurde am 13. Dezember 1954 in Florida geboren. Schon als Jugendlicher entdeckte er seine Leidenschaft für Countrymusik und zog Anfang der 1970er-Jahre nach Nashville. Dort erhielt er 1976 seinen ersten großen Plattenvertrag. Zu Beginn seiner Karriere trat er unter anderem im Vorprogramm von Willie Nelson, George Jones und Merle Haggard auf.
Seinen Durchbruch feierte Anderson in den 1980er-Jahren mit Hits wie „Swingin‘“ und „Wild and Blue“. 1983 wurde er mit dem begehrten Horizon Award der Country Music Association ausgezeichnet. Mit „Straight Tequila Night“, „Seminole Wind“ und „Money in the Bank“ gelangen ihm in den 1990er-Jahren weitere Erfolge.
Insgesamt erreichte er 20 Top-Ten-Platzierungen in den amerikanischen Countrycharts, fünf seiner Singles schafften es auf Platz eins. Sein letztes Studioalbum „Years“ erschien 2020. Darauf arbeitete er unter anderem mit Blake Shelton zusammen.
Verwendete Quellen: mba/spot


