„Doofer unnötiger alter Witz“Oliver Welke äußert sich nach Carpendale-Zoff

Nach einem Witz in der „heute-show“ über Howard-Carpendale-Fans sieht sich Oliver Welke harter Kritik ausgesetzt. Der Schlagersänger selbst hatte dem Satiriker sogar ein Ultimatum gesetzt. Nun gesteht Welke einen Fehltritt ein und verspricht Besserung.
Der Satiriker Oliver Welke hat in der „heute-show“ erneut auf Kritik an seinem Witz über Fans des Schlagersängers Howard Carpendale reagiert. Nachdem er über US-Präsident Donald Trumps Forderung, den Trump-kritischen Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel abzusetzen, gesprochen hatte, ergänzte Welke in der ZDF-Satiresendung: „Gags über Trump - fast so gefährlich, wie sich mit Howard-Carpendale-Fans anlegen.“ Dann fügte er hinzu: „Sehr anständige Leute übrigens, die in Wirklichkeit wunderbar riechen. Peace.“
In der Sendung vom 24. April hatte Welke gesagt: „Hundert Beine, stinkt alles nach Urin. Was ist das? Die erste Reihe bei Carpendale.“ Darauf hagelte es Kritik, auch von dem 80-jährigen Schlagersänger selbst.
Im weiteren Verlauf der Sendung vom Freitagabend erklärte Welke nun: „Ja, es war ein sehr doofer unnötiger alter Witz.“ Und er verspricht: „Ich werde gar keinen Sänger mehr beleidigen.“ Zuvor ging es in einem satirischen Beitrag über ein fiktives Wettbüro um die Frage, welchen beliebten Sänger Welke als nächstes „ohne Not mit einem geschmacklosen Witz“ beleidigen wird.
Howard Carpendale hatte sich nach der Sendung vom 24. April enttäuscht von Welke gezeigt. „Ich hätte nie gedacht, dass du diese Tendenzen hast, Menschen anzumachen, die sich gar nicht wehren können“, sagte der Sänger unter anderem in einem Video auf Instagram. Welke sei wohl noch nie bei einem seiner Auftritte gewesen. Bei seinen Konzerten seien „feine Leute“. Zudem stellte er Welke ein Ultimatum. Bis dieser sich nicht entschuldige, „gibt’s zwischen uns beiden gar nichts zu besprechen“.
Welke hatte daraufhin in der „Bild“-Zeitung Stellung zu Carpendales Statement genommen: „Unser Thema in der Sendung war KI, und in einem Ausschnitt erzählt ein Pflegeroboter einen schlechten Witz. Danach habe ich versucht, einen noch schlechteren draufzusetzen - hat ja auch geklappt. Dafür brauchten wir einen Schlagersänger, den jeder kennt. Im Übrigen war ich tatsächlich noch nie bei einem Howard-Carpendale-Konzert. Aber ich wette, dass da wohlriechende Menschen jeden Alters sitzen.“
Verwendete Quellen: kst/dpa


