Irres Millionen-GebotErotikmodel Bonnie Blue versteigert Baby-Namen – heißt ihr Kind jetzt wirklich so?

Bonnie Blue gewährt Einblicke aus dem Krankenhaus.
Bonnie Blues Baby trägt jetzt offenbar den Namen eines Krypto-Casinos.
Instagram/ bonnieblue

Dieser Name dürfte auf dem Spielplatz für fragende Blicke sorgen!
Erotikdarstellerin Bonnie Blue hat die Namenswahl für ihr neugeborenes Baby versteigert. Das höchste Gebot: unglaubliche 1,2 Millionen Pfund. Der dazugehörige Name: „BetBolt“. Doch heißt ihr Kind jetzt tatsächlich so?

Online-Wettdienst und Krypto-Casino macht höchstes Angebot

Schon vor der Geburt hatte Bonnie Blue, die mit bürgerlichem Namen Tia Billinger heißt, angekündigt, bei der Namenswahl einen ungewöhnlichen Weg gehen zu wollen. Statt allein nach dem passenden Namen zu suchen, wollte die 27-Jährige die Entscheidung versteigern. Inzwischen ist auf ihrer offiziellen Auktionsseite ein Gewinner aufgeführt: An erster Stelle steht „BetBolt / BetBolt.com“ – ein Online-Anbieter für Glücksspiel, Sportwetten und Krypto-Casinos.

Bonnie selbst verkündet das Ergebnis in einem Video bei Instagram. „Meine Auktion ist vorbei, und für 1,2 Millionen heißt mein Baby jetzt BetBolt“, so die Erotik-Content-Creatorin.

Soll ihr Baby wirklich „BetBolt“ heißen?

Nach Angaben von Bonnie Blue soll das Ergebnis der Auktion tatsächlich Konsequenzen haben: Ihr Kind soll den Namen des Gewinners tragen – also „BetBolt“. „Ich werde BetBolt über den ganzen Spielplatz rufen“, erklärt sie in ihrem Video. Bonnie kündigt darin außerdem an, schon am nächsten Tag einen Termin beim Westminster Register Office zu haben, um den Namen ihres Babys offiziell registrieren zu lassen.

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Bonnie Blue reagiert auf Kritik

Dass die Aktion nicht überall gut ankommt, überrascht wenig. Bonnie selbst verteidigt ihre Entscheidung aber. „Würdet ihr euer Kind für 1,2 Millionen nicht umbenennen? Ich weiß, dass ich es tun würde“, sagt sie. Ob die 1,2 Millionen Pfund und damit rund 1,4 Millionen Euro bereits an sie geflossen sind, verrät sie nicht.

Ganz spontan entstand die ungewöhnliche Aktion offenbar nicht. Bereits im März 2026 hatte Bonnie Blue gegenüber Us Weekly über ihre Pläne gesprochen. Schon damals erklärte sie, den Namen ihres Kindes gerne versteigern und ihre Fans an der Entscheidung beteiligen zu wollen.

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Kinderschutzjuristin äußert Bedenken

Die Namensauktion ruft auch eine britische Kinderschutzjuristin auf den Plan. Nieki Shaw, die nach eigenen Angaben mehr als 13 Jahre im Familien- und Kinderschutzrecht gearbeitet hat, äußert in einem TikTok-Video deutliche Bedenken. Sie könne die tägliche körperliche Versorgung des Babys nicht beurteilen, erklärt Shaw. Sie störe jedoch, dass die Identität des Kindes in Bonnie Blues Aktionen, Markeninszenierungen und gezielte Provokationen hineingezogen werde.

Besonders kritisch sieht Shaw, dass das Kind selbst keinerlei Einfluss darauf hat. Ein Baby könne nicht darin einwilligen, Teil einer Strategie zu sein, die gezielt öffentliche Empörung hervorrufen soll, argumentiert die Juristin. Shaw hält deshalb eine Überprüfung unter Kinderschutzgesichtspunkten für angebracht.

Im Video: Bonnie Blue zum ersten Mal Mutter – nach Sex-Marathon und Fake-Schwangerschaft

Wer ist Bonnie Blue?

Hinter dem Namen Bonnie Blue steckt die Britin Tia Billinger. Die 27-Jährige arbeitete zunächst im Recruiting. 2022 zog sie nach ihrer Hochzeit mit ihrem damaligen Partner nach Australien. Dort begann sie später als Webcam-Model zu arbeiten und machte schließlich pornografische Inhalte zu ihrem Beruf. International bekannt wurde Bonnie Blue vor allem durch öffentlichkeitswirksame Sex-Aktionen. Anfang 2025 sorgte sie etwa mit der Behauptung für Schlagzeilen, innerhalb von zwölf Stunden mit 1.057 Männern Sex gehabt zu haben. Inzwischen veröffentlicht sie Erwachsenen-Inhalte unter anderem über die Plattform Fansly.

Verwendete Quellen: Instagram/Bonnie Blue, The Sun, Us Weekly, IBTimes