Folgen nach Kiefer-OPAnna Heiser spürt Teile ihres Gesichts bis heute nicht

Es war ein langer und schmerzhafter Weg zu ihrem heutigen Lächeln.
Fast vier Jahre nach ihrer Bimax-OP zieht Anna Heiser Bilanz. Dabei verrät die „Bauer sucht Frau“-Bekanntheit, welche Folgen sie wohl dauerhaft begleiten werden.
Anna Heiser schämte sich für ihr Lächeln
„Was nach drei Jahren nicht zurückkommt, bleibt wahrscheinlich weg.“ Diesen Satz ihres behandelnden Arztes hat „Bauer sucht Frau”-Star Anna Heiser noch genau im Kopf. Fast vier Jahre nach ihrer Bimax-OP muss sie deshalb davon ausgehen, dass eine Folge des Eingriffs bleiben wird. Die rechte Seite ihrer Unterlippe und ein Teil ihres Kinns seien noch immer taub, erzählt sie jetzt bei Instagram zu einer Bilderserie, in der sie ihre optische Veränderung dokumentiert.
Trotzdem bereut Anna ihre Entscheidung nicht. Denn hinter ihr liegt eine Behandlung, die ihr nicht nur zu gesünderen Zähnen verholfen, sondern auch ihr Selbstbewusstsein verändert hat. In ihrem Instagram-Post nimmt Anna ihre Follower mit zurück zu den Anfängen. Dabei zeigt sie auch Fotos aus einer Zeit, in der sie nur ungern offen in die Kamera lächelte. „Sobald ich eine Kamera sah, lächelte ich mit geschlossenen Lippen. Ich schämte mich dafür, kein perfektes Lächeln zu haben und so fühlte ich mich sicherer”, so die 36-Jährige.
Dabei ging es ihr nach eigener Aussage keineswegs nur um gerade Zähne. Anna beschreibt, dass ihre Zähne sehr eng standen, sich teilweise überlappten und verdreht waren. Dazu seien ein starker Überbiss und eine verschobene Mittellinie des Unterkiefers gekommen. Die spätere Bimax-OP sei deshalb als medizinisch notwendig eingestuft worden. Dabei werden Ober- und Unterkiefer operativ neu positioniert, um eine ausgeprägte Kieferfehlstellung zu korrigieren und eine funktionierende Bisslage herzustellen, erklärt Anna in ihrem Post.
Vor der Bimax-OP trägt Anna Heiser zwei Jahre Zahnspange
Als Kind hätten ihre Eltern sich eine Zahnspange nicht leisten können, später fehlte Anna während ihres Studiums selbst das Geld dafür. Erst mit 31 Jahren und in einer stabileren finanziellen Situation entscheidet sie sich für die Behandlung. In Namibia übernimmt ihre Krankenversicherung nach ihren Angaben die Kosten, weil die gesamte Behandlung medizinisch notwendig ist.
Zunächst müssen ihre Weisheitszähne entfernt werden. Danach trägt Anna rund zwei Jahre lang eine Zahnspange. Schon die kleinen Gummis zwischen den Zähnen hätten ihr „höllisch“ wehgetan. Auch das monatliche Nachstellen der Spange bereitet ihr Schmerzen. Nach etwa anderthalb Jahren folgt schließlich die Bimax-OP.
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Zehn Wochen lang gibt es nur püriertes Essen
Was dieser Eingriff wirklich bedeutet, habe sie erst verstanden, als sie ihn selbst erlebt, schreibt Anna. Nach der Operation kann sie wochenlang keine feste Nahrung essen. Zehn Wochen stehen ausschließlich pürierte Mahlzeiten auf dem Speiseplan. Selbst Pizza landet bei ihr im Thermomix. „Immerhin waren die Schwangerschaftspfunde danach weg”, scherzt die Zweifach-Mama.
Auch nach dem Abheilen der Wunden ist die Behandlung noch längst nicht vorbei. Die Zahnspange bleibt zunächst, bevor Anna schließlich ihr heutiges Ergebnis erreicht.
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Fast vier Jahre nach der Bimax-OP bleibt eine Folge
Komplett abgeschlossen ist das Kapitel für Anna allerdings bis heute nicht. Das Gefühl in der rechten Seite ihrer Unterlippe und in einem Teil ihres Kinns ist auch fast vier Jahre nach der Operation nicht zurückgekehrt. Ihr Arzt habe sie bereits vor dem Eingriff auf dieses Risiko hingewiesen. Würde sie sich trotz der Schmerzen und der bleibenden Taubheit noch einmal dafür entscheiden? Anna beantwortet diese Frage eindeutig. „Es ist alles gut.“ Vor allem die Freiheit, endlich unbeschwert lachen zu können, und das gewonnene Selbstbewusstsein seien für sie „unbezahlbar“. Ihr Fazit nach dem langen Weg fällt deshalb klar aus: „Es hat sich gelohnt.“
Verwendete Quellen: Instagram_AnnaHeiser


