Katzen sind neugierig, abenteuerlustig – und manchmal tagelang unterwegs. Ein GPS Tracker für Katzen gibt Ihnen die Gewissheit, Ihre Samtpfote jederzeit zu finden, egal wie weit ihr Streifgebiet reicht. Wir haben die vier gefragtesten Modelle für Katzen – Tractive, Weenect, PAJ GPS und Kippy – verglichen.
Was ist ein GPS Tracker für Katzen?
Ein GPS Tracker für Katzen ist ein kleines Gerät, das am Halsband befestigt wird und per Satellit sowie Mobilfunk den Standort Ihrer Katze in Echtzeit an eine App sendet. Da Katzen deutlich größere und unvorhersehbarere Streifgebiete haben als die meisten Hunde, ist eine Ortung ohne Entfernungslimit hier besonders wichtig. Mehr Grundlagenwissen rund um Funktionsweise und Technik finden Sie in unserem GPS-Tracker-Ratgeber.

Die 4 besten GPS Tracker für Katzen im Vergleich
Stand: September 2026. Alle Angaben basieren auf den aktuellen Herstellerangaben der jeweiligen Katzen-Modelle.
| Tracker | Ab-Preis Hardware | Abo | Gewicht | Geeignet ab | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Tractive | ca. 69 € | Pflicht, ab ca. 5–9 €/Monat | ca. 29 g | 3 kg | Sicherheits-Halsband mit Aufreißschutz, Herz- & Atemfrequenz-Monitoring |
| Weenect | ca. 35 € | Pflicht, ab ca. 7 €/Monat | ca. 19 g | keine Herstellerangabe, für kleine Tiere ausgelegt | Eines der leichtesten Modelle, Vibrationsalarm zum Zurückrufen |
| PAJ GPS | ca. 30–59 € | Pflicht, ab 4,99 €/Monat ohne Mindestlaufzeit | ca. 33 g | 3 kg | Günstigster Einstieg, universell für Hund, Katze & mehr |
| Kippy | ca. 15–40 € | Pflicht, ab ca. 8 €/Monat | ca. 29,6 g | keine feste Gewichtsgrenze | Kombiniert Ortung mit Aktivitäts-Monitor |
1. Tractive – eigenes Katzenmodell mit Sicherheits-Halsband
Tractive bietet mit dem CAT 6 Mini ein speziell für Katzen entwickeltes Modell: geeignet für Katzen ab 3 kg, mit einem Sicherheits-Halsband, das sich bei Zug automatisch öffnet, damit sich die Katze nicht strangulieren kann – ein wichtiger Unterschied zu normalen Hunde-Halsbändern. Die Ortung funktioniert per GPS und LTE ohne Entfernungslimit in über 175 Ländern. Besonders bemerkenswert: Neben Aktivität und Schlaf überwacht das Gerät laut Hersteller sogar Herz- und Atemfrequenz und liefert wöchentliche KI-gestützte Gesundheitseinblicke. LEDs am Halsband sorgen zusätzlich für Sichtbarkeit in der Dämmerung. Nachteil: Ohne aktives Abo funktioniert die Ortung nicht.
2. Weenect – eines der leichtesten Modelle
Weenect bietet sein XS-Modell auch in einer eigenen Katzen-Variante an – mit rund 19 Gramm eines der leichtesten GPS-Tracker am Markt, das die meisten Katzen kaum spüren. Wie bei der Hunde-Variante ermöglicht der integrierte Vibrations- und Tonalarm, die Katze per App anzulocken. Die Ortung ist wasserdicht bis 1,5 Meter für 60 Minuten. Da das Gerät eher für kleine, leichte Tiere ausgelegt ist, eignet es sich besonders gut für normale Hauskatzen.
3. PAJ GPS – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
PAJ GPS bietet mit dem PET Finder 4G Mini einen universellen Tracker, der sich ab 3 kg Körpergewicht für Katzen wie Hunde gleichermaßen eignet. Mit nur 33 g Gewicht und einem Abo ab 4,99 € im Monat ohne Mindestlaufzeit ist PAJ GPS die flexibelste und günstigste Option in diesem Vergleich. Die Ortung funktioniert in über 100 Ländern ohne Entfernungslimit. Da PAJ kein katzenspezifisches Modell führt, fehlen Zusatzfunktionen wie Gesundheits-Monitoring, die Tractive bietet.
4. Kippy – Ortung und Aktivitäts-Tracking in einem
Kippy ist ausdrücklich für Hunde und Katzen gleichermaßen konzipiert und kombiniert GPS-Ortung mit einem Aktivitätsmonitor, der Bewegung und Ruhephasen protokolliert. Mit rund 29,6 g ist der Tracker leicht genug für die meisten Katzen. Die Akkulaufzeit schwankt stark je nach Nutzung zwischen 1 und 20 Tagen. Kippy ist spritzwassergeschützt, aber nicht für längeres Untertauchen gedacht – für die meisten Katzen, die ohnehin Wasser meiden, in der Praxis selten ein Nachteil.
Welche Arten von Katzen-Trackern gibt es?
Katzen-Tracker, die am Halsband befestigt werden, gibt es in zwei Varianten:
- Tracker ohne SIM-Karte: Nutzen Bluetooth, benötigen keine laufenden Kosten, sind aber auf ca. 30 Meter Reichweite begrenzt – für Freigänger mit größerem Streifgebiet ungeeignet.
- Tracker mit SIM-Karte (GPS + Mobilfunk): Übertragen die Position ohne Reichweitenlimit, benötigen aber ein kostenpflichtiges Abo. Die meisten Katzenbesitzer bevorzugen einen Tracker ohne Implantat, um ihrer Katze unnötigen Stress beim Tierarzt zu ersparen.
Was sollten Sie bei der Auswahl beachten?
1. Größe und Gewicht
Ein Katzen-Tracker sollte leicht und klein sein. Als Faustregel gilt: nicht mehr als 10% des Körpergewichts Ihrer Katze. Viele Katzen-spezifische Modelle wiegen unter 30 Gramm.
2. Sicherheits-Halsband
Da Freigänger-Katzen sich häufiger irgendwo verfangen als Hunde, ist ein Halsband mit Sicherheits-/Aufreißverschluss (wie bei Tractive CAT 6 Mini) empfehlenswert, damit sich die Katze bei Zug selbst befreien kann.
3. Batterielaufzeit
Freigänger-Katzen sind oft tagelang unterwegs – eine Akkulaufzeit von mehreren Tagen bis Wochen im Energiesparmodus ist daher besonders bei Katzen wichtig.
4. Reichweite
Katzen haben oft größere und unvorhersehbarere Streifgebiete als Hunde. Ein Tracker ohne Entfernungslimit (GPS + Mobilfunk) ist hier meist die bessere Wahl als ein reiner Bluetooth-Tracker.
5. Kosten
Fast alle GPS-Tracker für Katzen benötigen ein Abo für die SIM-Karte. Wie Sie die laufenden Kosten senken können, zeigen wir im Artikel GPS Tracker ohne Abo.
Häufig gestellte Fragen
Ja. GPS-Tracker für Katzen sind klein, leicht (meist unter 30 Gramm) und werden am Halsband befestigt. Modelle wie der Tractive CAT 6 Mini haben zusätzlich ein Sicherheits-Halsband mit Aufreißschutz, damit sich die Katze bei Zug selbst befreien kann.
Ja, bei allen vier verglichenen Modellen (Tractive, Weenect, PAJ GPS, Kippy) ist ein kostenpflichtiges Abo für die SIM-Karte Pflicht. Nur reine Bluetooth-Tracker ohne SIM-Karte kommen ohne Abo aus, haben dafür aber nur rund 30 Meter Reichweite.
Für kleine und leichte Katzen eignet sich besonders der Weenect-Tracker mit rund 19 Gramm sowie der Kippy mit rund 29,6 Gramm. Tractive und PAJ GPS empfehlen ein Mindestgewicht von 3 kg.
Nein, ein GPS-Tracker ersetzt den gesetzlich teils vorgeschriebenen Mikrochip zur Identifikation nicht, ergänzt ihn aber sinnvoll: Der Chip identifiziert Ihre Katze beim Tierarzt oder im Tierheim, der GPS-Tracker zeigt Ihnen aktiv, wo sie sich gerade befindet.
Ein GPS-Tracker für Katzen kann dazu beitragen, dass Ihr Vierbeiner schneller gefunden wird, falls er verloren geht, und gibt Ihnen ein Gefühl der Sicherheit, ohne die Freiheit Ihres Freigängers einzuschränken. Tractive bietet mit dem CAT 6 Mini das durchdachteste Katzenmodell inklusive Sicherheits-Halsband, Weenect überzeugt durch geringes Gewicht, PAJ GPS durch den Preis und Kippy durch die Kombination aus Ortung und Aktivitäts-Tracking. Haben Sie statt einer Katze einen Hund oder beide Tierarten? Dann lohnt sich ein Blick in unseren Vergleich der GPS Tracker für Hunde oder unseren großen GPS-Tracker-Vergleich für alle Haustiere.