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Steckbrief: Klara Geywitz

Klara Geywitz picture alliance / Michael Kappeler
  • Name:
    Klara Geywitz
  • Beruf:
    Politikerin
  • Geboren am:
    18. Februar 1976
  • Geburtsort:
    Potsdam
  • Sternzeichen:
    Wassermann
Klara Geywitz ist eine deutsche Politikerin der Partei SPD und seit 2021 Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Klara Geywitz: Herkunft und Werdegang

Klara Geywitz wurde am 18. Februar 1976 in Potsdam geboren. Ihr Vater war Lehrer, ihre Mutter arbeitete als Erzieherin. Geywitz machte 1995 ihr Abitur an der Sportschule Potsdam, bevor sie an der Universität Potsdam Politikwissenschaft studierte. 2002 bekam die Politikerin ihr Diplom und wurde Referentin beim SPD-Landesverband Brandenburg, wo sie unter anderem unter Steffen Reiche arbeitete.

Klara Geywitz ist evangelisch und lebt mit dem Journalist Ulrich Deupmann zusammen. Das Paar hat eine Tochter und zwei Zwillingssöhne.

Klara Geywitz trat 1992 in die SPD ein

Schon im Alter von 16 Jahren trat Geywitz der SPD bei, wo sie zwischen 2008 und 2013 stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesverbandes Brandenburg wurde. Danach wurde sie zur Generalsekretärin der SPD Brandenburg gewählt, trat jedoch 2017 von der Position zurück und agierte vermehrt im Hintergrund, zum Beispiel handelte sie den Koalitionsvertrag zwischen der Union und der SPD mit aus.

2019 bewarben sich Klara Geywitz und Olaf Scholz gemeinsam um den Parteivorsitz der SPD, verloren jedoch gegen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Die Politikerin wurde jedoch danach zum stellvertretenden Parteivorsitz der SPD ernannt.

Klara Geywitz als Bundesbauministerin

Im Brandenburger Landtag war Klara Geywitz unter anderem Mitglied im Ausschuss für Haushalt und Finanzen und gilt als Finanzexpertin. Außerdem leitete sie den Innenausschuss und ist seit 2020 als Prüfgebietsleiterin im Landesrechnungshof Brandenburg, wo sie für die Bereiche Bauen, Wohnen und Verkehr zuständig ist.

2021 stellte Olaf Scholz die Politikerin als Ministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen vor. Das Amt hat somit nach mehr als 20 Jahren wieder ein eigenes Ministerium, das Klara Geywitz leiten wird.