Mit diesem Song feiert er sich!Trotz Horror-Sturz: Radstar Pogacar postet krasses Klinik-Bild!
„Stayin alive“: Einen Tag nach dem schweren Sturz bei der Vuelta zeigt sich Tadej Pogacar im Krankenbett auf Instagram. Der Rad-Superstar sieht malträtiert aus, die Saison dürfte nach den schweren Verletzungen beendet sein.
Einen Tag nach seinem Horror-Sturz bei der Vuelta hat der schwer lädierte Radstar Tadej Pogacar Grüße aus dem Krankenhaus an seine Fans geschickt - und den Humor offenbar nicht verloren. Unterlegt mit dem Bee-Gees-Klassiker „Stayin alive“ postete der Tour-de-France-Champion ein Bild von sich im Krankenbett in einer Instagram-Story. Sein Nacken ist dabei mit einer Halskrause geschützt, dazu wurden die Wunden am Kopf, an der Schulter und an der Hand verarztet.
Pogacar war am Samstag auf der achten Etappe der Spanien-Rundfahrt schwer gestürzt. Dabei hatte er einen verschobenen Bruch des linken Schlüsselbeins und einen stabilen Bruch des siebten Halswirbels erlitten. Außerdem trug der Weltmeister eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Abschürfungen davon.
Pogacar wollte nach Sturz weiterfahren
Laut Medienberichten wurde Pogacar bereits ins Krankenhaus nach Barcelona gebracht. „Er wird eine Operation am Schlüsselbein benötigen. Dieser Eingriff wird jedoch aufgrund der bei einer Gehirnerschütterung gebotenen Vorsichtsmaßnahmen zunächst zurückgestellt“, sagte UAE-Teamarzt Adrian Rotunno.
Seine Saison dürfte damit gelaufen sein. Bei einem Schlüsselbeinbruch ist mit einer sechswöchigen Pause zu rechnen. Das WM-Straßenrennen in Montreal findet am 27. September statt. Der letzte Höhepunkt der Saison ist am 10. Oktober die Lombardei-Rundfahrt, die der Slowene zuletzt fünfmal in Serie gewann.
Ähnlich wie seine Rivalen Jonas Vingegaard und Florian Lipowitz bei der Tour musste Pogacar nun nach dem heftigen Sturz bei der Vuelta aufgeben. 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco war der slowenische Weltmeister nach einem Schlenker kopfüber zu Fall gekommen. Dabei hatte er noch zwei Fahrer vom Visma-Rennstall mitgerissen. Was die genaue Ursache war, blieb zunächst unklar. Womöglich ist Pogacar einem Stein am Straßenrand ausgewichen.
„Das schmerzt. Nicht das Ende, auf das irgendjemand gehofft hatte“, schrieb die Vuelta. Schnell gab es auf den Radsport-Portalen zahlreiche Genesungswünsche an Pogacar. „Er wollte weitermachen, aber die Schulter hat unglaublich wehgetan. Er hat geblutet an der Augenbraue. Er musste genäht werden“, sagte UAE-Sportdirektor Matxin Fernandez und ergänzte mit Blick auf den Crash: „Dafür ist keiner verantwortlich. Das sind Sachen, die im Radsport passieren. Wir wissen nicht genau, was passiert ist.“
Pogacar hatte ersten Vuelta-Sieg vor Augen
Dabei war der 27-Jährige auf dem besten Weg, erstmals die Vuelta zu gewinnen. Nach drei Etappensiegen lag er vor der achten Etappe in der Gesamtwertung bereits 3:50 Minuten vor dem Spanier Enric Mas. Die Spanien-Rundfahrt ist die einzige Grand Tour, die Pogacar in seiner Siegerliste noch fehlt. Ende Juli hatte er zum fünften Mal die Tour gewonnen, dazu gewann er 2024 den Giro d’Italia.
Nach dem Aus von Pogacar ist Mas nun neuer Spitzenreiter. Aus Respekt vor seinem verunglückten Kontrahenten zog der Spanier das Trikot des Führenden nach der gestrigen Etappe noch nicht über. Dahinter darf sich auch der viermalige Gesamtsieger Primoz Roglic Hoffnungen auf einen weiteren Erfolg machen. Die achte Etappe gewann nach 171 Kilometern von Pucol nach Xeraco der Franzose Bryan Coquard im Sprint vor Ex-Weltmeister Mads Pedersen. Kurz vor dem Zielsprint kam es noch zu einem heftigen Massensturz. Nur eine kleine Gruppe sprintete noch um den Sieg.
Verwendete Quellen: dbe/dpa


