US-Präsident stänkert gegen NFLDonald Trump nicht beim Super Bowl – ist ER der wahre Grund?

„Es ist einfach zu weit weg.”
Das ist Donald Trumps offizielle Begründung, warum er dieses Jahr nicht beim Super Bowl dabei sein wird – anders als noch 2025. Aber ist das wirklich alles, was dahintersteckt? Seine jüngsten Aussagen lassen einen ganz anderen Grund vermuten.

Musik-Acts sind für Trump „schreckliche Wahl”

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Der Auftritt des Puerto Ricaners Bad Bunny in der Halbzeitshow ist dem US-Präsident ein absoluter Dorn im Auge. „Ich halte das für eine schreckliche Wahl”, sagte Trump der US-Boulevardzeitung New York Post. Er sei sowohl gegen den Latin-Megastar, der ausschließlich auf Spanisch performen wird, als auch gegen die Punkrockband Green Day, die den Super Bowl eröffnen wird. „Das Einzige, was das bewirkt, ist, Hass zu säen. Schrecklich”, wirft der Republikaner der NFL vor.

Alle Infos zum Super Bowl LX in unserem FAQ

Der Super Bowl LX findet in Deutschland in der Nacht von Sonntag, 8. Februar 2026, auf Montag, 9. Februar 2026, statt. Kickoff ist um 0:30 Uhr deutscher Zeit.

RTL überträgt den Super Bowl am Sonntagabend, 8. Februar 2026, gleich nach dem Finale des Dschungelcamps. Die TV-Übertragung startet um 23:15 Uhr.

Ganz einfach: Registriert euch auf RTL+, wählt euer passendes Abo und schon kann’s losgehen. Ob auf dem Smart-TV, dem Smartphone, Tablet oder direkt im Browser – mit RTL+ habt ihr eure Lieblingsfilme und Serien immer dabei. Einfach einloggen, starten und genießen – wann und wo ihr wollt.

RTL+ bietet mehrere Pakete, die sich im Leistungsumfang und Preis unterscheiden. 

    RTL+ Basic – 5,99 € pro Monat

    Serien, Filme, Shows und Podcasts; Werbung; nur 1 Stream; ohne Live-TV/Sport und Downloads. 

    RTL+ Premium – 9,99 € pro Monat

    Alle Inhalte aus Basic plus Live-TV, Live-Sport, Downloads; Werbung; bis zu 2 parallele Streams. 

    RTL+ Premium Werbefrei – 12,99 € pro Monat

    Alle Inhalte aus Basic plus Live-TV, Live-Sport, Downloads; ohne Werbung; bis zu 2 parallele Streams. 

    RTL+ Premium & HBO Max Basis – 11,99 € pro Monat

    Alle Leistungen aus dem RTL+ Premium Paket + HBO Max Inhalte 

    RTL+ Premium Werbefrei & HBO Max Standard – 17,99 € pro Monat

    Alle Leistungen aus dem RTL+ Premium Werbefrei Paket + HBO Max Inhalte ohne Werbung

    Hier findet ihr alle Infos zu den Paketen von RTL+

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Ist Bad Bunny Trumps neuer Angstgegner?

Dass Trump gegen Bad Bunny wettert, ist nicht überraschend – schließlich steht der Künstler für alles, was Trumps Maga-Lager (Make America Great Again, Macht Amerika wieder großartig) gegen den Strich geht. Als Puerto Ricaner ist Bad Bunny zwar US-Staatsbürger, er singt aber auf Spanisch. In seinem Album „Debí tirar más fotos” („Ich hätte mehr Fotos machen sollen”) thematisiert er die schmerzhafte Kolonisierung der Karibikinsel, die seit 1898 zu den USA gehört. Puerto Ricanerinnen und Puerto Ricaner dürfen in dem Außengebiet nicht an US-Wahlen teilnehmen.

Bei der Dankesrede für den Grammy für das Album des Jahres, mit dem er gerade erst ausgezeichnet wurde, machte Bad Bunny wiederholt klar, was er von Trumps aktueller Einwanderungspolitik und dem brutalen Vorgehen der Behörde ICE hält: „Bevor ich Gott danke, sage ich: ICE raus! Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Aliens. Wir sind Menschen, und wir sind Amerikaner.” Bei seiner Welttour wird der 31-Jährige bewusst nicht in den USA auftreten: „Verdammte ICE-Leute könnten draußen stehen”, sagte Benito Antonio Martínez Ocasio, so sein bürgerlicher Name, dem „i-D”-Magazin mit Blick auf seine Fans. Darüber mache er sich „sehr große Sorgen”.

Lese-Tipp: Knast! Armut! Die dramatische Familiengeschichte von NFL-Held C. J. Stroud

Konservative wollen „patriotisches” Gegenprogramm streamen

Konservative Politiker und Trump-nahe Gruppen hatten die Wahl von Bad Bunny bereits vor Monaten kritisiert und eine „All-American”-Alternative gefordert. Die Jugendorganisation Turning Point des im September ermordeten ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk will demnach verhindern, dass ihre Mitglieder den Auftritt von Bad Bunny anschauen. Sie hat ein „durch und durch amerikanisches” Gegenprogramm zur NFL-Halbzeitshow mit „patriotischen” Künstlern wie Kid Rock angekündigt. In der Halbzeitpause des Super Bowl will sie die „All American”-Show live im Internet streamen. (fkl/rka/dpa)

Verwendete Quellen: dpa