Vom Eis aufs Rad: Mega-Erfolg!Sensation! Ex-Eisschnellläufer Jasch holt Etappensieg im Radsport

Germany s Lennart Jasch of Tudor Pro Cycling Team winner of stage during the Giro dAbruzzo, stage 2 from Popoli Terme to Caramanico Terme 143 km - Abruzzo, Italy - Wednesday, September 16, 2026. - cycling. PUBLICATIONxNOTxINxITAxFRAxCHN Copyright: xMassimoxPaolone/LaPressex
Lennart Jasch jubelt nach seinem Tagessieg.
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Der einstige Eisschnellläufer Lennart Jasch findet sich im Radsport immer besser zurecht. Nun gewinnt er beim Giro d’Abruzzo eine Etappe - und sein Erfolg macht den 25-Jährigen völlig fassungslos.

Der frühere Eisschnellläufer Lennart Jasch hat für den nächsten Achtungserfolg im Radsport gesorgt. Der 25-Jährige gewann die zweite Etappe des Giro d’Abruzzo und rückte auf den zweiten Platz der Gesamtwertung vor. Jasch setzte im anspruchsvollen Finale 1,2 Kilometer vor dem Ziel in Ceramanico Terme die entscheidende Attacke und siegte als Solist vor dem Franzosen Dorian Godon.

Jasch hatte erst im Frühjahr die Königsetappe der Tour of the Alps und anschließend auch das Bergtrikot gewonnen, im Juni belegte er zudem den zweiten Platz bei den deutschen Meisterschaften hinter Felix Engelhardt.

„Es ist der Wahnsinn. Ich kann es nicht glauben. Meinen Namen hier ganz oben in der Ergebnisliste zu sehen, ist fantastisch“, sagte Jasch. „Ich wusste nicht, ob ich der Stärkste in der Gruppe war, also entschied ich mich für einen Alleingang und wartete auf den richtigen Moment.“ Im vergangenen Jahr hatte sein deutscher Landsmann Georg Zimmermann die Rundfahrt gewonnen.

Jasch kommt aus Eisschnelllauf-Familie

Bis Anfang 2024 hatte Jasch noch Eisschnelllauf betrieben, gehörte sogar der Nationalmannschaft an. Ebenso wie seine Schwester Maira, die in diesem Jahr bei den Olympischen Winterspielen in Mailand teilnahm. Vater Helge ist als Teamleiter bei der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft angestellt.

Nach einer Disbalance hatte Jasch 2023 in der Reha die Liebe zum Radsport entdeckt. Über den Sportexperten Dan Lorang kam er schließlich zum deutschen Team Red-Bull-Bora-hansgrohe, für die Profimannschaft hatte es aber nicht gereicht. Seit dieser Saison ist er bei der Schweizer Tudor-Mannschaft angestellt.

Quereinsteiger sind im Radsport nicht ungewöhnlich. Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz war lange Zeit im Biathlon aktiv, der viermalige Vuelta-Champion Primoz Roglic startete seine Karriere im Skispringen.

Verwendete Quellen: dbe/dpa