Auch Ersatzspieler auf dem Platz Hymnen-Revolution bei der Fußball-WM

Fußball, Männer: WM-Vorbereitung, Länderspiel vor der WM-Endrunde, Mewa Arena, Die Spieler der deutschen Mannschaft bei der Hymne (l-r), Florian Wirtz, Deniz Undav, Jamal Musiala, Lennart Karl, Aleksandar Pavlović, Nathaniel Brown, Felix Nmecha, Jonathan Tah, Nico Schlotterbeck, Oliver Baumann, Joshua Kimmich.
Die DFB-Elf wird nicht nur zu elft während der Hymne auf dem Platz stehen.
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Für das Singen der Nationalhymne finden sich eigentlich nur die Startelf-Spieler auf dem Platz ein. Doch bei der Weltmeisterschaft wird das ganz anders: Über 50 Spieler werden plötzlich auf dem Rasen stehen.

Bei der Fußball-WM werden erstmals auch die Ersatzspieler bei der üblichen Zeremonie vor dem Anpfiff mit auf dem Platz stehen. „Während der Nationalhymnen versammeln sich alle 26 Akteure jedes Teams um das Banner im Mittelkreis, damit jeder einzelne von ihnen - also nicht nur die Startelf - diesen symbolträchtigen Moment voller Stolz und Emotionen erleben kann“, gab die FIFA eine Woche vor dem Start in das Turnier bekannt.

Der Weltverband kündigte an, dass die Teams beim Einlaufen von Kindern und Jugendlichen begleitet werden. „Die Zeremonie vor der Partie wird durch eine Reihe zusätzlicher visueller Elemente bereichert, darunter ein Banner im Mittelkreis, kleine Nationalflaggen sowie das charakteristische FIFA-Logo auf dem Spielfeld“, hieß es.

Zum Handschlag der Spielführer und Mannschaftsfotos der Startelf sind die Ersatzspieler dann nicht mehr auf dem Feld. Die FIFA kündigte an, dass die Zeremonie im Verlauf des Turniers „um zusätzliche Elemente wie farbigen Rauch oder Pyrotechnik erweitert“ werde.

Neben den Änderungen vor dem Spiel gibt es auch für die Partie selbst mehrere Regeländerungen während des WM-Turniers. Unter anderem wird Zeitspiel strenger kontrolliert und die Acht-Sekunden-Regel auf Abstöße und Einwürfe ausgeweitet.

Auch der Videoassistent bekommt weitere Befugnisse. Eckstöße, die direkt zum Tor führen, können künftig vom Videoassistenten überprüft werden. Der Videoassistent darf zudem eingreifen, wenn eine zweite Gelbe Karte - die zu Gelb-Rot führt - falsch gezeigt wurde.

Das Turnier in Mexiko, Kanada und den USA beginnt am kommenden Donnerstag mit dem Eröffnungsspiel zwischen Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika in Mexiko-Stadt. Deutschland spielt erstmals am 14. Juni in Houston gegen Curaçao.

Verwendete Quellen: lme/dpa