Rechenspiele gehen weiterWer wird deutscher WM-Gegner? So ist der aktuelle Stand

Wer wird es? Julian Nagelsmann muss auf den Gegner warten.
Wer wird es? Julian Nagelsmann muss auf den Gegner warten.
Federico Gambarini/dpa

Es gibt 15 Möglichkeiten, auf wen Deutschland in der Runde der letzten 32 bei der WM trifft. Einige sind nur theoretischer Natur. Aktuell würde in einer Mathematik-Formel Szenario 246 von 495 greifen.

Deutschland steht unmittelbar vor dem Gruppenfinale der Fußball-WM in Amerika. Doch die Partie gegen Ecuador am Donnerstag (22.00 Uhr/ARD und MagentaTV) hat sportlich keine Bedeutung mehr, denn Platz eins in Gruppe E steht bereits fest.

Was sportlich ein Segen ist, wird mit Blick auf die möglichen Gegner zum Fluch. Denn es gibt weiterhin 15 mögliche Rivalen im Sechzehntelfinale, das am 29. Juni (22.30 Uhr/MESZ) in Foxborough bei Boston ausgetragen wird. Im Spielplan des Weltverbandes FIFA ist „3ABCDF“ vermerkt. Dahinter verbergen sich nach aktuellem Stand diese 15 Nationen:

  • aus Gruppe A: Südafrika, Südkorea, Tschechien

  • aus Gruppe B: Kanada, Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Katar

  • aus Gruppe C: Brasilien, Marokko, Schottland

  • aus Gruppe D: Australien, Paraguay

  • aus Gruppe F: Niederlande, Japan, Schweden

Welche Gegner sind am wahrscheinlichsten?

Die drei konkreten Optionen lauten Schottland, Australien und Paraguay. Schottland spielt in Gruppe C, aus der 231 von insgesamt 495 Kombinationen den deutschen Gegner ergäben. Sollten die Schotten überraschend Brasilien besiegen, würde dem Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann ein frühes Duell mit dem Rekord-Weltmeister drohen.

Wenn es nicht Gruppe C wird, ist Gruppe D mit 212 Kombinationen am wahrscheinlichsten. Hier bestreiten Australien und Paraguay ein direktes Duell um Platz zwei. Den Australiern reicht ein Remis, Paraguay müsste für Platz zwei gewinnen.

Welche Gegner sind am unwahrscheinlichsten?

So gut wie ausgeschlossen sind die vier Vertreter aus Gruppe B, auf sie entfällt nur eine einzige von 495 Kombinationen. Auch A ist mit 16 aus 495 relativ unwahrscheinlich. Hier ist zudem unklar, wer aus Südkorea, Tschechien und Südafrika Dritter wird - und ob dieser überhaupt die K.-o.-Runde erreicht. Auch ein Duell mit der Gruppe F (35 Szenarien) ist eher unwahrscheinlich. Falls es so kommt, sind Japan und Schweden deutlich wahrscheinlicher als die Niederlande, denen gegen Tunesien ein Punkt für mindestens Platz zwei reicht.

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Wie ist der Stand bei den Dritten?

Platz Nation (Gruppe) Torverhältnis Punkte
1. Schweden (F) 6:6 3
2. Schottland (C) 1:1 3
3. Kroatien (L) 3:4 3
4. Algerien (J) 2:4 3
5. Paraguay (D) 2:4 3
6. Kap Verde (H) 2:2 2
7. Belgien (G) 1:1 2
8. Tschechien (A) 2:3 1
9. DR Kongo (K) 1:2 1
10. Ecuador (E) 0:1 1
11. Bosnien-Herzegowina (B) 2:5 1
12 Senegal (I) 3:6 0

Wer wäre nach aktuellem Stand der Gegner?

Nach zwei Spieltagen sind die Gruppen B, E, I und K außen vor. Das ist in den FIFA-Szenarien Fall 246 von 495 und würde 3D, also derzeit Paraguay, als Gegner für Joshua Kimmich und sein Team ergeben.

Es ist allerdings extrem unwahrscheinlich, dass es bei genau dieser Kombination bleibt. Denn von den aktuell eliminierten Dritten haben DR Kongo (gegen Usbekistan), Bosnien-Herzegowina (im Duell mit Katar) sowie Senegal (gegen Irak) den jeweils einfachsten Widersacher im letzten Gruppenspiel.

Welche Kriterien zählen beim Quervergleich der Dritten?

1. Punkte

2. Tordifferenz

3. Erzielte Tore

4. Fair-Play-Wertung

5. FIFA-Weltrangliste