Fußball-NationalmannschaftMusiala über TV-Experten: „Ich sehe und lese davon nichts“

Erzielte gegen Curaçao sein erstes WM-Tor: Jamal Musiala. (Archivbild)
Erzielte gegen Curaçao sein erstes WM-Tor: Jamal Musiala. (Archivbild)
Tom Weller/dpa

Unter TV-Experten gab es einen Disput, ob Jamal Musiala oder Deniz Undav bei der WM in die deutsche Startelf gehöre. Musiala hängt die Diskussionen nicht zu hoch.

Jamal Musiala will von den Meinungen der TV-Experten nichts wissen. „Ich sehe und lese davon nichts, was Experten sagen. Ich kann mir auch so gut vorstellen, was gesagt wird, ich bin ja nun schon eine Weile im Fußballgeschäft“, sagte der Nationalspieler im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Er bleibe „bewusst lieber weg von diesen Dingen, die über mich gesagt oder geschrieben werden. Ich fokussiere mich nur auf mich.“

Für ihn sei das Wichtigste, „dass mein Kopf immer frei ist. Nur dann kann ich mich auf dem Platz frisch fühlen“, meinte der 23 Jahre alte Profi des FC Bayern München. Das, was er für seine Aufgaben auf dem Platz wissen müsse, sage ihm Bundestrainer Julian Nagelsmann.

Streit der Experten: Undav oder Musiala

Vor dem WM-Beginn in den USA, Kanada und Mexiko hatte es Diskussionen unter anderem unter den TV-Experten gegeben, ob der Stuttgarter Deniz Undav oder der bis Januar verletzte Musiala in der Startelf stehen solle.

So hatte sich etwa Musialas Ex-Teamkollege und aktueller Magenta-Experte Thomas Müller für Undav ausgesprochen, Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hatte auf den Münchner gesetzt - wie es dann auch Nagelsmann tat. In der ersten Partie gegen Curaçao (7:1) am vergangenen Sonntag erzielte Musiala den Treffer zum 4:1.

Undav war nach 64 Minuten für Musiala ins Spiel gekommen und überzeugte ebenfalls mit einem Treffer und zwei Vorlagen. Die nächste Partie des DFB-Teams ist am Samstag (22.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto gegen die Elfenbeinküste.