Deutscher Fußball-BundImmer mehr Mitglieder: DFB „stößt an Grenzen“

Die Mitgliederzahlen im DFB steigen unter Präsident Bernd Neuendorf weiter. (Archivbild)
Die Mitgliederzahlen im DFB steigen unter Präsident Bernd Neuendorf weiter. (Archivbild)
Hendrik Schmidt/dpa

Mehr Mitglieder, minimal weniger Vereine: Der DFB wächst insgesamt weiter. Dies führt auch zu Herausforderungen. Insbesondere bei den Mädchen und Schiedsrichtern setzt sich das Wachstum fort.

Der Deutsche Fußball-Bund wächst weiter. Der Verband konnte den Rekordwert an Mitgliedern aus dem vergangenen Jahr, als erstmals die Marke von acht Millionen überschritten worden war, ausbauen. Demnach hat der DFB nun 8,2 Millionen Mitglieder. Seit 2022 gab es einen Zuwachs um 1,1 Millionen Mitglieder.

Trotz der insgesamt erfreulichen Zahlen steht der DFB auch immer wieder vor Herausforderungen. „Viele Vereine stoßen bei Sportstätten, Trainingszeiten, Personal und Organisation an Grenzen. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit unseren Landesverbänden unermüdlich dafür ein, dass die Rahmenbedingungen für den Amateurfußball verbessert werden“, sagte Präsident Bernd Neuendorf.

Etwas weniger Spieler und Spielerinnen

Nach eigenen Angaben sank aber die Anzahl der Vereine um 0,65 Prozent auf 23.713. Trotz des Mitgliederwachstums ging auch die Zahl der aktiven Spieler erstmals seit Jahren wieder minimal nach unten: 2,34 Millionen Spielerinnen und Spieler bedeuten einen Rückgang um 0,46 Prozent.

Dies ist insbesondere auf den Männerbereich zurückzuführen. Denn im Mädchenbereich ist die Entwicklung aus DFB-Sicht erfreulich: Im vergangenen Jahr gab es 630 reine Mädchenmannschaften mehr als im Jahr zuvor - aktuell sind es 6.662.

Im dritten Jahr in Serie stieg zudem die Anzahl an Schiedsrichtern im Land. In der Saison 2025/2026 waren 62.333 Referees registriert, 1.307 mehr als im Vorjahr.