Zehnter SaisonlaufVerstappen im Formel-1-Training in Belgien am schnellsten

Max Verstappen konnte in der Vergangenheit dreimal in Belgien gewinnen.
Max Verstappen konnte in der Vergangenheit dreimal in Belgien gewinnen.
Omar Havana/AP/dpa

Keiner ist bei der ersten Ausfahrt in Spa-Francorchamps schneller als Max Verstappen. Mercedes bleibt etwas überraschend zurück – wie reagieren die Teams vor der Qualifikation?

Ex-Weltmeister Max Verstappen ist im ersten Formel-1-Training vor dem Großen Preis von Belgien die schnellste Runde gefahren. Der 28-jährige Niederländer setzte sich auf dem legendären Kurs von Spa-Francorchamps im Red Bull in 1:47,070 Minuten mit 0,145 Sekunden vor Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari durch. Den dritten Platz belegte Charles Leclerc im zweiten Ferrari, WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli musste sich im Mercedes mit dem sechsten Rang begnügen.

Auf der mit 7,004 Kilometer längsten Runde im Formel-1-Kalender zeigte sich Verstappen auf seiner Lieblingsstrecke, auf der er schon dreimal gewinnen konnte, vor allem im Mittelsektor stark. Vor der ersten Ausfahrt unweit der deutschen Grenzen hatten Spekulationen um die Zukunft des einstigen Dominators für viel Unruhe gesorgt. Noch ist nicht klar, ob er auch nach dieser Saison für Red Bull fährt. Eine Ausstiegsklausel könnte schon vor seinem eigentlichen Vertragsende 2028 dafür sorgen, dass er das Team verlässt.

Mercedes zeigt nicht die volle Leistung

Auf dem welligen Kurs in den Ardennen zeigte sich der favorisierte Mercedes-Rennstall derweil etwas überraschend nicht ganz an der Spitze. Antonelli lag mehr als eine halbe Sekunde hinter Verstappen. Noch bleiben vor der Qualifikation am Samstag aber zwei weitere Übungseinheiten, um das Auto optimal einzustellen.

Vor dem zehnten Saisonlauf am Sonntag (15.00 Uhr/Sky und RTL) führt Antonelli in der WM-Wertung mit 25 Punkten Vorsprung vor Silberpfeil-Teamkollege George Russell. Weitere sieben Zähler dahinter folgt Hamilton. Der viermalige Weltmeister Verstappen liegt als Siebter schon 103 Punkten hinter Antonelli. Der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg ist in seinem Audi bislang noch ohne Zähler. Im Training wurde der 38-Jährige Zwölfter.