Formel 1 in SpanienProtest gegen Madrid-Rennen: Aktivisten klettern auf Baukran

Am Sonntag gab es friedliche Proteste an der Rennstrecke.
Am Sonntag gab es friedliche Proteste an der Rennstrecke.
Ricardo Rubio/EUROPA PRESS/dpa

Anwohner und Aktivisten protestieren gegen das neue Formel-1-Rennen in Madrid. Vor allem die Lärmbelästigung sorgt für Kritik.

Am Rande des Formel-1-Rennens in Madrid hat es Protestaktionen gegen die Austragung des Grand Prix gegeben. Spanischen Medienberichten zufolge wurden elf Aktivisten, die aus Protest auf einen Baukran geklettert waren, festgenommen. Laut dem Sender Telemadrid wollten sie auf dem Kran auf dem Messegelände ein Banner anbringen. Der Zeitung „Diario de Madrid“ zufolge soll es sich um ein Transparent der Umweltorganisation Greenpeace gehandelt haben.

Die Strecke „Madring“ wurde an der Messe in Madrid errichtet. Sie wird nach dem Grand Prix teilweise wieder zurückgebaut. Proteste gegen die Rückkehr der Motorsport-Königsklasse in die spanische Hauptstadt nach mehr vier Jahrzehnten gab es schon vorher. Anwohner kritisieren vor allem die Lärmbelastung und nutzten auch den Rennsonntag für friedliche Proteste vor der Strecke.